Nach einem Lkw-Unfall am frühen Mittwochnachmittag hat sich auf der A6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen Ansbach und Lichtenau ein kilometerlanger Stau gebildet. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.
Kurz nach 13 Uhr ist an dem Lkw, der von einem 49-Jährigen gesteuert wurde, der vordere linke Reifen der Zugmaschine geplatzt, so die VPI. Diese drehte sich dadurch nach links. Der Sattelzug, der Stahlträger geladen hatte, landete mit eingedrehter Zugmaschine in der Mittelleitplanke, brach aber nicht durch. Hier wurden sieben Leitplankenfelder beschädigt.
Eine Stütze des Aufliegers bohrte sich in den Tank und beschädigte diesen. Etwa 200 Liter Dieselkraftstoff liefen auf die Fahrbahn. Der Unfall geschah circa 800 Meter vor der Abfahrt nach Lichtenau.
Der Fahrer blieb unverletzt, weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Die Aufräumarbeiten dauerten bis zum frühen Abend an. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Brodswinden und Burgoberbach, sie banden den auslaufenden Diesel ab.
Noch während die Aufräumarbeiten liefen, kam in der entgegengesetzten Richtung auf der A6 zwischen Feuchtwangen-Nord und dem Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim ebenfalls ein Lkw zu Schaden. Auch hier bildete sich ein langer Rückstau.
Der 53-jährige Fahrer war mit seinem Sattelzug Richtung Heilbronn unterwegs, als gegen 16.10 Uhr am dreiachsigen Auflieger eines der Radlager heiß lief und zu glühen begann. Es entwickelte sich nach Angaben der VPI Ansbach daraus ein Brand, der auf den Ladeboden übergriff.
Der Fahrer war demnach noch in der Lage, den Auflieger am Standstreifen abzukoppeln. Durch den Brand trat der geladene Kaolinsand teilweise aus. Die Feuerwehren Feuchtwangen und Wörnitz brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Durch die Löscharbeiten und die anschließende Bergung kam es jedoch zu längeren Stauungen. Der Schaden wird auf etwa 11.000 Euro geschätzt.