Die Lufthansa streicht die Stornierungsgebühren für flexible Langstreckentickets in den meisten Reiseklassen wieder, die die Gruppe im April unter anderem für Flüge zwischen Europa und dem Asien-Pazifik-Raum eingeführt hatte. Der Konzern begründet das damit, dass sich die operativen Rahmenbedingungen stabilisiert haben.
Die Lufthansa Group hatte die Einführung der Gebühren für die ohnehin teureren Flex-Tarife auf bestimmten Interkontinentalstrecken unter anderem mit zunehmend dynamischen Buchungs- und Stornierungsverhalten infolge des Iran-Kriegs begründet und gerade bei Vielfliegern für Verärgerung gesorgt, berichtet das Fachportal „aerotelegraph.com“.
Das gilt für Interkontinentalflüge zwischen Europa und Asien-Pazifik, Südafrika, Mauritius und den Seychellen und Verbindungen von Asien-Pazifik nach Brasilien mit Lufthansa, Discover Airlines, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss. Alle übrigen Langstrecken waren nicht betroffen.
Nun folgt rund zwei Monate später die Kehrtwende: Für Tickets für die genannten Strecken, die ab 3. Juni ausgestellt werden, entfällt die Gebühr – sie sind wieder kostenfrei erstattbar, bestätigt ein Lufthansa-Sprecher.
Eine Ausnahme bleibt die First Class: Hier wird die Storno-Gebühr im Flex-Tarif lediglich gesenkt, von 1.500 auf 800 Euro, wie „Touristik aktuell“ unter Verweis auf eine Vertriebsmitteilung der Lufthansa-Gruppe berichtet.
Auch bei den Basic-Plus- und Green-Tarifen werden auf diesen Strecken die Erstattungsgebühren dem Lufthansa-Sprecher zufolge gesenkt - und zwar in allen Reiseklassen. Wie „Touristik aktuell“ berichtet, liegen sie dann neu bei:
Diese Änderung gilt demnach für alle Flugscheine, die ab 10. Juni ausgestellt werden.
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