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Luther hofft weiterhin

Eine kleine Chance für die Schwarzbachgrund-Verkehrsachse sieht Armin Luther noch. Der Burghaslacher Bürgermeister hat, wie er am Montag im Gemeinderat berichtete, Kontakt mit Kitzingens Landrätin Tamara Bischof aufgenommen.

Luthers Eindruck: Bischof steht einer Abstufung der Staats- zur Kreisstraße nicht kategorisch ablehnend gegenüber. Der Landkreis Kitzingen knüpft eine Zustimmung jedoch an eine wesentliche Bedingung, ließ Luther seine Räte wissen.

Aufgekommen war das Thema, weil der aus Freihaslach stammende Ludwig Lehner (Freie Gemeindeliste) die vom Landkreis Neustadt/ Aisch-Bad Windsheim vorige Woche auf Eis gelegten Verhandlungen nicht unkommentiert lassen wollte. Die Marktgemeinde könne zwar nichts tun, doch dürfe man die Entwicklung „nicht einfach gutheißen“, meinte Lehner: „Ich finde es schade, dass sich der Kreis entschlossen hat, es ruhen zu lassen.“

Luther bekannte, auch ihn treibe das Thema um. Er habe nach der Kreisausschusssitzung, bei der in der vorigen Woche das vorläufige Aus der Pläne verkündet wurde, eine Mail an die Kitzinger Landrätin geschickt und um nochmalige Prüfung gebeten. Bischof habe sich daraufhin telefonisch bei ihm gemeldet. Dabei ließ die Landrätin Verhandlungsbereitschaft durchblicken, war Luthers Eindruck.

Wer saniert auf Kitzinger Seite?

Knackpunkt für die Kitzinger ist demnach offenbar: Bei einer Abstufung zur Kreisstraße würde der Landkreis Neustadt die knapp sieben Kilometer auf seinem Hoheitsgebiet sanieren. Wer aber wäre für die gut 600 Meter auf Kitzinger Seite zuständig? Bislang ist das der Freistaat Bayern; wenn dieser die Sanierung trägt, hätten die Kitzinger wohl nichts gegen eine Abstufung.

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Bürgermeister Luther hofft nun auf das weitere Engagement des Landtagsabgeordneten Hans Herold in dieser Angelegenheit.

Friedrich Kropf (Freie Gemeindeliste) merkte an, einst sei in Aussicht gestellt worden, wenn die Dörfer erneuert würden, werde die Straße folgen. Die drei Schwarzbachgrundorte – Burghöchstadt, Münchhof und Freihaslach – sind inzwischen auf Vordermann gebracht.

Zudem setzte Luther ein Stück weit darauf, dass das Verkehrschaos am Freitag – inklusive massiver Schäden an den Staatsstraßenbanketten – alle Beteiligten nochmals zum Nachdenken bringt: „Ich glaube, dass uns dieser Freitag hilft.“

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