Für kleinere Projekte in der Gemeinde Petersaurach stehen im nächsten Jahr Fördermöglichkeiten der Kernfranken-Allianz zur Verfügung. Eine Handvoll Anfragen für das Regionalbudget 2026 erreichten die Verwaltung.
„Von Familie aktiv gibt es ganz viele tolle Feste auf dem Spielplatz in Wicklesgreuth”, sagte Sabine Knapp (CSU) in der Gemeinderatssitzung. Deshalb seien dort öfter Besuchende. Weil zudem mehrere Spielgeräte entfernt werden mussten, hat der Verein den Antrag eingereicht, den Spielplatz um ein Karussell und ein Feder-Reit-Tier zu erweitern.
„Die Eisstock-Schützen haben wieder schön Geld gesammelt und das möchten wir gerne für die Aufwertung des Spielplatzes nutzen”, sagt Sebastian Beck (Liste Einigkeit). Damit würden sie gerne eine Schaukelanlage für den Spielplatz in Külbingen anschaffen. Hierfür wurde ebenfalls der entsprechende Antrag eingereicht.
Der Zuschuss kann bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten betragen – maximal 10.000 Euro pro Kleinprojekt. Bis spätestens 20. September 2026 müssen die jeweiligen Projekte abgeschlossen sein, um gefördert werden zu können.
Der gesamte Bereich um die Kellereingänge in Altendettelsau, in denen früher Bier oder Kartoffeln gelagert waren, soll saniert werden. Diese Förderanfrage reichte die Dorfgemeinschaft ein. Die alte Kellergasse ist „sehr ortsprägend bei uns in Altendettelsau”, sagte Ortssprecher Franz Hausmann. Die insgesamt vier Keller liegen auf Gemeindegrund, einzelne Altendettelsauer haben aber das Nutzungsrecht.
Aktuell ist die Straße nicht sehr ansehnlich, weil teilweise Bauzäune zum Schutz davor stehen. Nur ein Eingang ist ersichtlich, die restlichen sind stark von Efeu bewachsen. Die Keller sind „in den letzten Jahren immer mehr verfallen”, sagt Hausmann. Ein Teil der Keller soll zukünftig als Nacht- und Überwinterungsquartier für Fledermäuse hergerichtet werden. Ein Gutachten vom Bund Naturschutz liegt bereits vor. Die Ortsgemeinschaft plant, die Arbeiten in Eigenregie umzusetzen. Eventuell etabliert sich in Zukunft dann auch ein Kellerfest in dem Ortsteil.
Eine Bürgerin schlug Anfang Dezember vor, ein Kneippbecken am Haselbach in Großhaslach zu errichten. Jedoch sei es für die Verwaltung weder personell noch zeitlich möglich gewesen, den Vorschlag zu prüfen. Zudem muss sich vor Ort erst einmal angeschaut werden, wo genau das Becken vorgesehen ist, teilte Bürgermeister Herbert Albrecht mit. Außerdem muss auch das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen werden. Deshalb wurde das Projekt auf 2027 verschoben. Der Gemeinderat steht der Idee grundsätzlich offen gegenüber.
Wegen des geplanten Baus von Regenüberlauf- beziehungsweise -rückhaltebecken in Petersaurach, kann ein weiterer Vorschlag im nächsten Jahr nicht realisiert werden. „Weil dann eine Großbaustelle entsteht”, so Albrecht. Angefragt wurde, einen Teil des Hirtenwegs in Petersaurach neu zu gestalten.