Beeren in Hülle und Fülle oder mehr Tomaten, als sich in den Salat schnippeln lassen - der August hat Hobbygärtnern einiges zu bieten. Einfrieren kann sowohl für Obst als auch für Gemüse eine praktische Lösung sein, heißt es von der Verbraucherzentrale Brandenburg.
Obst eignet sich meist gut für das Gefrierfach. Gemüse mit sehr hohem Wasseranteil wie Salat, Tomaten oder Gurken verliert beim Auftauen dagegen seine Struktur und wird schnell matschig. Auch rohe Kartoffeln verändern ihre Konsistenz und werden lieber nicht eingefroren.
Dafür lässt sich Gemüse mit geringem Wassergehalt, etwa Karotten, Erbsen oder verschiedene Kohlsorten, nach vorherigem Blanchieren gut einfrieren. Damit bleiben Farbe, Geschmack und wertvolle Nährstoffe besser erhalten. Zum Blanchieren geben Sie laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) das Gemüse für ein paar Minuten in kochendes Wasser und kühlen es danach in Eiswasser ab, am besten in einem Sieb.
Übrigens lassen sich auch frische Kräuter sehr gut einfrieren und später ins Essen mischen. Dafür die Kräuter hacken und zum Beispiel in Eiswürfelformen direkt portionsweise einfrieren.
Und hier noch zwei Sommer-Einfrier-Tipps der Brandenburger Verbraucherschützer:
© dpa-infocom, dpa:260810-930-509823/1