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Veröffentlicht am 14.03.2026 06:00

Mehr Sicherheit im eigenen Heim

Nicht zuletzt bleibt ein verlässliches soziales Umfeld wichtig. (Foto: Pexels)
Nicht zuletzt bleibt ein verlässliches soziales Umfeld wichtig. (Foto: Pexels)
Nicht zuletzt bleibt ein verlässliches soziales Umfeld wichtig. (Foto: Pexels)

Allein in den eigenen vier Wänden zu leben – für die meisten älteren Menschen ist das ein wichtiges Stück Freiheit. Die vertraute Umgebung, der gewohnte Tagesrhythmus und die Selbstbestimmtheit schaffen Sicherheit und Lebensqualität.

Doch zugleich kennen viele diese leise Stimme im Hinterkopf: Was, wenn etwas passiert und niemand in der Nähe ist? Diese Sorge teilen sowohl Betroffene als auch Angehörige, die oft nicht rund um die Uhr erreichbar sein können.

Ein Funksignal meldet Notfälle

Gerade deshalb gewinnen technische Helfer an Bedeutung, die im Ernstfall zuverlässig unterstützen. Eine bewährte Lösung sind Hausnotrufsysteme. Am Handgelenk oder an einer Halskette getragen, wird im Notfall per Knopfdruck ein Funksignal ausgelöst. Die Basisstation stellt daraufhin eine Verbindung zur Notrufzentrale her - schnell und unkompliziert.

Nutzer können eine persönliche Kontaktliste hinterlegen, die neben der örtlichen Rettungsleitstelle genau die Personen umfasst, die im Notfall helfen sollen – vom Pflegedienst über Nachbarn bis hin zu Familienmitgliedern.

Rund um die Uhr erreichbar

Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn diese Vertrauenspersonen über Vorerkrankungen oder Medikationen informiert sind. Die rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale erkennt bei jedem eingehenden Signal sofort, wer Hilfe braucht und welche Besonderheiten zu beachten sind.

Ein weiterer Pluspunkt: Ab Pflegegrad 1 kann bei der Pflegekasse ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Ergänzend bietet eine App die Möglichkeit, dass Angehörige wichtige Informationen austauschen – für noch mehr Sicherheit.

Die Wohnung sicher gestalten

Zusätzlich zu technischen Helfern sollte der Wohnraum entsprechend gestaltet werden. Mehr Sicherheit entsteht bereits durch kleine Veränderungen: Eine gut beleuchtete, stolperfreie Wohnung und einfache Anpassungen im Bad wie rutschfeste Matten oder Haltegriffe senken das Risiko von Unfällen deutlich. Regelmäßige Bewegung stärkt Gleichgewicht und Muskulatur und trägt damit zur Sturzprävention bei. Nicht zuletzt bleibt ein verlässliches soziales Umfeld wichtig. Menschen, die erreichbar sind und zwischendurch nachfragen, geben oft genauso viel Halt wie technische Unterstützung.


Von DJD
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