Taylor Swift (36) hat ihre Trophäensammlung weiter vergrößert. Bei der Vergabe der MTV Video Music Awards (VMAs) in Los Angeles nahm die Pop-Ikone sichtlich stolz den neuen Sonderpreis für Regiearbeit entgegen. In den letzten 20 Jahren habe sie rund 60 Musikvideos gemacht, von denen sie 18 selbst geschrieben und inszeniert habe, betonte Swift. Sie würde es „wirklich lieben“, bei Musikvideos Regie zu führen.
Mit dem neuen „Artist Director Honors“-Preis sollen bahnbrechende Künstler gewürdigt werden, deren Schaffen hinter der Kamera die Möglichkeiten für Musikvideos und für visuelles Erzählen erweitert habe, hieß es zuvor in einer Mitteilung des Senders MTV.
Bei der Vergabe der MTV Video Music Awards war Swift in der Vergangenheit schon sieben Mal für „Beste Regie“ nominiert und holte allein in dieser Sparte vier Preise.
Nach der Verleihung des Sonderpreises feierte Swifts Musikvideo zu ihrem neuen Song „Patient Zero“ Weltpremiere, als es während der Show gezeigt wurde. Das Lied handelt von einer toxischen Beziehung. Die Hollywood-Stars Dakota Johnson und Colin Farrell treten in dem Video als streitendes Liebespaar auf. Johnson, die Swift den Preis überreichte, pries die Musikerin als visionäre Geschichtenerzählerin.
In diesem Jahr führt Superstar Madonna mit 13 Gewinnchancen die VMA-Riege an. Swift folgt im Wettbewerb mit elf Nominierungen, darunter in der Top-Sparte für das Video des Jahres mit ihrem Hit „The Fate of Ophelia“. Um diesen Spitzenpreis konkurrieren mit Madonna und Swift auch Ariana Grande, Bruno Mars, Sabrina Carpenter und Gener8ion mit Rapper Yung Lean.
Die Preise werden seit 1984 verliehen. Fans können online für ihre Favoriten stimmen. Die Trophäen stellen eine Astronautenfigur dar, die eine MTV-Fahne in der Hand hält.
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