Mutmaßlicher Wilderer bei Oberschönbronn nahm nur den Kopf eines Rehs mit | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 23.01.2026 11:06

Mutmaßlicher Wilderer bei Oberschönbronn nahm nur den Kopf eines Rehs mit

Rehe sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern laden gerne auch gerne mal auf dem Teller. Doch ein Wilderer zwischen Herrieden und Wieseth nahm nach dem Erlegen eines solchen Tieres nur den Kopf mit.  (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn)
Rehe sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern laden gerne auch gerne mal auf dem Teller. Doch ein Wilderer zwischen Herrieden und Wieseth nahm nach dem Erlegen eines solchen Tieres nur den Kopf mit. (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn)
Rehe sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern laden gerne auch gerne mal auf dem Teller. Doch ein Wilderer zwischen Herrieden und Wieseth nahm nach dem Erlegen eines solchen Tieres nur den Kopf mit. (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn)

Mit einem sehr ungewöhnlichen Fall von Jagdwilderei hat es die Polizeiinspektion Feuchtwangen zu tun, wie sie in einer Pressemitteilung berichtet. Der Wilddieb ließ den eigentlich wertvollsten Teil seiner Beute zurück.

Wie die Beamte schilderten, meldete am Donnerstag der Inhaber eines Jagdreviers ein getötetes Reh im Bereich einer Waldlichtung zwischen den Ortschaften Oberschönbronn (Stadt Herrieden) und Lölldorf (Gemeinde Wieseth) im Landkreis Ansbach. Auf der von Wald umgebenen Wiese wurde eine tote Rehgeiß aufgefunden.

Der Kopf des Tieres war offenkundig fachmännisch und mit einem scharfen Gegenstand abgetrennt worden. Ungewöhnlich sei daran, dass der oder die unbekannten Täter den Schädel mitnahmen, das übrige Tier jedoch und damit auch das Fleisch oder Wildbret am Tatort beließen.

Der Tierkörper war innen noch warm

Geschossen wurde das Reh offenbar wenige Meter vom Fundort entfernt. Das geht laut dem Polizeibericht aus der Spurenlage hervor. Dies sei auch beweiskräftig von den Beamten der Feuchtwanger Inspektion dokumentiert worden.

Das Tier sei trotz der eisigen Temperaturen im Inneren noch warm gewesen. Damit könne die Tatzeit auf Donnerstag zwischen 3 Uhr nachts und 9 Uhr morgens eingegrenzt werden.

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Wem verdächtige Personen, Schussgeräusche oder sonstige Besonderheiten in dem betreffenden Gebiet aufgefallen sind, den bittet die Polizei Feuchtwangen um entsprechende Hinweise unter Telefonnummer 09852/67150.

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