Eine etwas ungewöhnliche Entdeckung hat ein Jäger am Dienstagabend gemacht. Der 38-Jährige blickte auf seinem Ansitz durch eine Wärmebildkamera, um nach Wild Ausschau zu halten. Dabei geriet eine Person in sein Blickfeld, teilt die Bad Windsheimer Polizei mit.
In der Hoffnung Rehe oder Wildschweine zu sichten, scannte ein Jagdpächter mit einer hochmodernen Wärmebildkamera die Umgebung. Gegen 20.40 Uhr sah er von seinem Ansitz aus eine Person, die reglos auf dem Boden lag. Die Person befand sich einer Mitteilung zufolge neben einer Feldscheune an der Kreisstraße zwischen Marktbergel und Westheim.
Eine Notlage konnte der Jäger nicht ausschließen, weshalb er den Notruf wählte. Eine Polizeistreife rückte aus. Vor Ort trafen sie auf einen Mann, der auf Weckrufe träge reagiert habe, aber wohlauf gewesen sei.
Die Erklärung des Mannes, weshalb er sich dort schlafen legte: Er sei von einer Feier gekommen und musste auf dem Nachhauseweg eine kurze Rast einlegen, berichtete die Inspektion. Hinweise auf eine Notlage des Mannes, oder strafbare Handlungen konnte die Polizei nach eigener Aussage nicht feststellen. Der Mann durfte seinen Nachhauseweg zu Fuß beziehungsweise seine Pause fortsetzen.