Rund 1.800 Büchereien wollen bei der ersten bundesweiten Nacht der Bibliotheken länger öffnen als sonst. Mehr als 4.000 Veranstaltungen waren am Freitagabend in Deutschland geplant - darunter Lesungen, Workshops, Konzerte, Bücherflohmärkte oder Kinoabende.
Die Schirmherrin der Initiative und die Ehefrau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, machte sich am Nachmittag einen Eindruck von der Berliner Amerika-Gedenkbibliothek. Der Aktionstag steht unter dem Motto „Wissen. Teilen. Entdecken.“
In der Hauptstadt planten zahlreiche Einrichtungen mit Veranstaltungen für Besucherinnen und Besucher. Auf dem Plan stand etwa eine Kuscheltier-Pyjama-Party für Kinder, ein kostenloses Döneressen bei Opernmusik oder eine Zaubershow. Eine Essener Bibliothek in Nordrhein-Westfalen lud zum Tango-Abend ein, in Gelsenkirchen lockte man damit, eine VR-Brille ausprobieren zu können.
Seit 2005 findet alle zwei Jahre die Nacht der Bibliotheken statt, zunächst nur in Nordrhein-Westfalen. Nach und nach schlossen sich Einrichtungen in anderen Bundesländern an.
Ziel der Initiative des Deutschen Bibliotheksverbandes und seiner 16 Landesverbände ist, auf die verschiedenen Angebote von Bibliotheken aufmerksam zu machen. Menschen werden dazu eingeladen, die Häuser neu zu erleben.
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