Neue Pflanzkübel: So soll der graue Marktplatz in Heilsbronn grüner werden | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 14.12.2024 08:00

Neue Pflanzkübel: So soll der graue Marktplatz in Heilsbronn grüner werden

Weihten die neuen Pflanzkübel auf dem Marktplatz in Heilsbronn ein (von rechts): Günter Ries, Michael Aulbach, Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer, zweite Bürgermeisterin Gabi Schaaf, Bauhofleiter Michael Kohler und Claudia Ries mit ihrem Enkel. (Foto: Florian Schwab)
Weihten die neuen Pflanzkübel auf dem Marktplatz in Heilsbronn ein (von rechts): Günter Ries, Michael Aulbach, Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer, zweite Bürgermeisterin Gabi Schaaf, Bauhofleiter Michael Kohler und Claudia Ries mit ihrem Enkel. (Foto: Florian Schwab)
Weihten die neuen Pflanzkübel auf dem Marktplatz in Heilsbronn ein (von rechts): Günter Ries, Michael Aulbach, Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer, zweite Bürgermeisterin Gabi Schaaf, Bauhofleiter Michael Kohler und Claudia Ries mit ihrem Enkel. (Foto: Florian Schwab)

Ahorn, Lederhülsen- und Amberbaum: Diese und andere Bäume und Sträucher werden künftig auf dem Marktplatz in Heilsbronn gedeihen. Die dafür nötigen Pflanzkübel wurden jetzt an dem zentralen Ort aufgestellt und eingeweiht. Der bei Bürgern als Betonwüste geltende Platz soll dadurch grüner werden.

Insgesamt acht dieser Pflanzkübel aus Kunststoff werden künftig auf dem Marktplatz stehen. Sie sind zwar mobil, sollen aber nur zum Stadtfest und zur Kirchweih ihren jetzt gewählten Platz verlassen, wie es bei der offiziellen Einweihung am Donnerstag hieß.

Vorangetrieben hat die Markplatzbegrünung die Projektgruppe Grün, die sich vor rund 15 Jahren im Rahmen des Citymanagements gebildet hat, wie Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer sagte. „Jetzt haben wir es geschafft. Es ist schön, dass wir hier mehr Grün haben.“ Das Gießen werde der Bauhof übernehmen. „Wir würden uns aber auch freuen, wenn sich Innenstadtbewohner für das Gießen bereiterklären würden.“

Wasserspeicher in den Kübel eingebaut

Durch den Klimawandel gebe es immer mehr Hitzetage, betonte Citymanager Michael Aulbach. „Da ist mehr Grün einfach wichtig als Schattenspender.“ Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob die Pflanzkübel aus Stein sind. Tatsächlich ist Kunststoff das Material der Wahl. Laut Aulbach ein tragbarer Kompromiss. Denn einerseits müssen die Gefäße schwer genug sein, dass sie nicht einfach gestohlen werden können. Andererseits müssen sie im Fall der Fälle aber auch bewegbar sein.

Bei der Auswahl der Bäume und Pflanzen habe man sich bewusst für robuste Arten entschieden, erklärte Bauhofleiter Michael Kohler. Zudem wurde in die Kübel ein Wasserspeicher eingesetzt. 20.000 bis 25.000 Euro hat man sich laut Kohler die Begrünung kosten lassen. Davon gehen noch etwa 60 Prozent Zuschuss der Städtebauförderung ab.

Mit den Pflanzkübeln ist die Begrünung des Marktplatzes mehr oder weniger abgeschlossen, wie Aulbach sagte. „Viel mehr Möglichkeiten haben wir hier auch nicht.“ Alle weiteren Maßnahmen werden über die Sanierung der Hauptstraße realisiert werden müssen.


Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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