Opel macht Lust auf Laster. Denn zum Pariser Salon (12. bis 18. Oktober) hat der Hersteller jetzt mit der Studie STX Concept einen Ausblick auf kommende Kombis für die Generation E gegeben. Während die Hessen hinter den Kulissen mit Hochdruck am neuen Corsa arbeiten, lenken sie damit den Blick des Publikums ans obere Ende der Modellpalette, wo zuletzt der Insignia zu Hause war.
Für die Vision eines neuen Flaggschiffs haben die Rüsselsheimer ihre Formensprache weiterentwickelt und das sogenannte Vizor-Gesicht nach eigenen Angaben mit stärker betonten LED-Linien und beleuchteten Lamellen noch prägnanter gestaltet. Und wo es sonst bei Kombis oft um maximalen Laderaum geht, steht hier am Heck die Dynamik im Vordergrund: Die STX-Studie präsentiert eine Kehrseite wie bei einem Shooting Break. Nicht umsonst solle eine neue Elektroarchitektur neben Allradantrieb auch Geschwindigkeiten jenseits von 200 km/h ermöglichen.
Der STX Concept sei aber nicht nur eine Fingerübung der Designer, lässt Opel wissen, sondern auch die Ingenieure experimentieren bei der Studie mit neuen Technologien. So bauen sie etwa für mehr Effizienz eine aktive Aerodynamik ein: Wie man es bislang nur vom Porsche Cayenne kennt, gibt es bei diesem Opel zum Beispiel sogenannte Sideblades, die bei höherem Tempo die Flanke verlängern. Außerdem verbauen sie einen ausfahrbaren Diffusor und schrauben im Windkanal optimierte Räder auf die Achsen.
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