Zwangspausen am Steuer und hohe Bußgelder sind die Bilanz nach einer Aktion der Verkehrspolizei Ansbach am Samstagabend. Fast 530 Fahrzeuge passierten die Kontrolle. Jeder sechste Wagen war zu schnell.
Nach den Angaben der Polizei kam es zu der Aktion am Samstag zwischen 18 und 23.30 Uhr auf der Staatsstraße 1066 zwischen dem Herrieder Stadtteil Neunstetten und der Autobahnanschlussstelle Aurach. Dort ist nach der Ortschaft an der Abzweigung nach Hilsbach die erlaubte Geschwindigkeit auf 70 Kilometer pro Stunde (km/h) begrenzt.
Während der etwa fünfeinhalbstündigen Kontrolle wurden knapp 530 Fahrzeuge gemessen. 87 Fahrzeuge und damit etwa jedes sechste wurden beanstandet. 54 Verantwortliche bewegten sich dabei im Verwarnungsbereich. Gegen 33 Fahrende wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Drei waren so schnell, dass sie zudem ein Fahrverbot erwartet.
Der gemessene Höchstwert belief sich auf 120 km/h. Dafür sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 320 Euro zuzüglich der Verfahrenskosten, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein Fahrverbot von einem Monat vor.