Vor dem Winter können Hobbygärtner noch einmal aktiv werden: Der späte Herbst bietet eine gute Gelegenheit, neue Pflanzen in die Erde zu setzen. Was jetzt noch möglich ist und worauf es für einen guten Start ankommt.
Der November ist laut dem Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands die ideale Zeit, um Obstgehölze zu pflanzen. Wichtig ist, dass der Boden noch nicht gefroren ist.
Neben vielen Beerensträuchern eignen sich auch verschiedene Sorten von Kernobst wie Äpfeln und Birnen sowie Steinobst wie Kirschen und Pflaumen. Der Boden ist jetzt meist noch warm genug, sodass die Gehölze noch vor dem Winter gut im Boden einwurzeln.
Doch: Nicht jedes Obstgehölz verträgt die Pflanzung im Herbst gut. Frostempfindliche Arten wie Pfirsich oder Aprikose setzt man dem Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege zufolge besser erst im Frühjahr in die Erde.
Wichtig: Vor dem Pflanzen sollte klar sein, wie groß das Gehölz wird und wie viel Platz es braucht. Der Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands empfiehlt, das Pflanzloch großzügig auszuheben und die Erde drumherum aufzulockern.
Damit die Gehölze gut starten, lässt sich die Erde mit Kompost oder reifem Mist anreichern. Anschließend braucht das Bäumchen oder der Strauch ordentlich Wasser, selbst wenn das Wetter eher feucht wirkt. Bei frisch gepflanzten Bäumen sollten Gartenfreunde zudem darauf achten, dass der Pfahl fest sitzt und Tiere den Stamm nicht beschädigen können.
© dpa-infocom, dpa:261106-930-953260/1