Pausenhof der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule wird grüner | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 09.05.2023 16:28

Pausenhof der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule wird grüner

Erst im Sommer 2024 steht die Gestaltung der Außenanlagen des Schulkomplexes auf dem Plan. Darüber, was die Lösung alles beinhalten soll, wurde bereits jetzt in der Verbandssitzung diskutiert. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Erst im Sommer 2024 steht die Gestaltung der Außenanlagen des Schulkomplexes auf dem Plan. Darüber, was die Lösung alles beinhalten soll, wurde bereits jetzt in der Verbandssitzung diskutiert. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Erst im Sommer 2024 steht die Gestaltung der Außenanlagen des Schulkomplexes auf dem Plan. Darüber, was die Lösung alles beinhalten soll, wurde bereits jetzt in der Verbandssitzung diskutiert. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)

Die Gestaltung des Pausenhofes der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule stand im Mittelpunkt der Sitzung des Schulverbandes. Zwei Lösungsansätze standen dabei einander gegenüber: eine Minimallösung mit einem Kostenaufwand von 711.000 Euro und eine Maximallösung, die rund zwei Millionen Euro kosten soll.

In beide Summen ist bereits eine Preissteigerung von 17 Prozent mit einberechnet. Die teure Variante beinhaltet zusätzliche Einrichtungsgegenstände, unter anderem eine Begrünung, eine Fahrradüberdachung und eine Müllbehausung. Architekt Dieter Seiboth vom zuständigen Ingenieurbüro bat den Schulverband um Festlegung einer Linie, um die Planung weiterverfolgen zu können.

Im Sommer 2024 soll es erst losgehen

Gegen die favorisierte Minimallösung sprach sich Insingens Bürgermeister Peter Köhnlechner aus. Er befürwortete es nicht, beispielsweise die Asphaltierung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Oberbürgermeister brachte Kompromiss ins Spiel

Oberbürgermeister Dr. Markus Naser brachte als Kompromiss eine erweiterte Minimallösung ins Spiel. Diese würde die Gestaltung der Treppenanlage (90.000 Euro) und die Anlage eines Schulgartens in Kombination mit dem „grünen Klassenzimmer“ (60.000 Euro) einschließen und zu Kosten von 811.000 Euro führen.

Der Beschluss des Gremiums: Das Planungsbüro soll prüfen, ob und welche weiteren zusätzliche Maßnahmen nötig sind und wie hoch die Kosten dafür sind.

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„Wir wollen belastbare Zahlen vorlegen”

Dieter Seiboth erklärte, dass die Ausführung dieser Arbeiten erst für den Sommer 2024 geplant ist. „Wir haben also für die Planung und eine Entscheidung noch genügend Zeit und wollen auf jeden Fall belastbare Zahlen vorlegen.“ Naser bekräftigte: „Wir brauchen eine vernünftige Entscheidungsgrundlage.“

Architekt Seiboth schlug in seinem Sachstandsbericht vor, die alten Leuchten im Schulgebäude wiederzuverwenden und mit neuen Leuchtmitteln auszustatten.

Durch den Einsatz einer Funkschaltung könne man beispielsweise auf neue Wandschlitze verzichten. Die Lichtschalter würden auf Berührung reagieren und über die Funktechnik sei auch eine Dimmung in den Räumen möglich.

Der Architekt gab zudem einen Ausblick auf den weiteren Zeitplan. Mit der Gestaltung der Fassade könne frühestens im September oder Oktober begonnen werden. Dann würde voraussichtlich im November, also erst wenn ganze Gebäudeteile bereits wieder geschlossen sind, die Haustechnik folgen. Für den Jahresbeginn 2024 sei dann der Innenausbau geplant.

Glasdach muss erneuert werden

Das bestehende Glasdach über der Aula muss auf Grund von zahlreichen Wassereintritten rückgebaut und erneuert werden. Die vorhandene Stahl-Unterkonstruktion kann weiterhin verwendet werden. Auf die Ausschreibung der dafür notwendigen Leistungen habe nur ein Anbieter reagiert.

Die Zentrale Vergabestelle hat vorgeschlagen, den Auftrag mit einem Kostenvolumen von knapp 352.000 Euro an eine Fachfirma aus Kirchheim unter Teck zu vergeben. Sowohl der Projektsteurer als auch der Schulverband erklärten sich damit einverstanden. Sachbearbeiterin Jutta Gibbert von der Stadt berichtete, dass in den Osterferien ein Großteil der Mängel beseitigt wurde, einige weitere „sehr zeitnah abgearbeitet werden müssen“.


Von Karl-Heinz Gisbertz
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