Wegen eines mutmaßlich vorgetäuschten Messerangriffs hat die Polizei eine Wohnung in der Oberpfalz gestürmt. Dort fanden Einsatzkräfte jedoch weder Menschen noch Spuren eines Gewaltverbrechens, wie die Polizei mitteilte. Es soll sich um eine absichtliche Falschmeldung gehandelt haben.
Am Sonntagabend hatte eine Frau der Polizei gemeldet, dass ihr Bruder ihre Schwester in Roding (Landkreis Cham) mit einem Messer attackiere. Die Frau liege blutend am Boden, während der Angreifer weiter auf sie einsteche. Zudem sei er mit einer Schreckschusspistole bewaffnet.
Wegen der brisanten Meldung schlugen die Beamten eine Scheibe ein und stürmten die Wohnung. Diese war jedoch leer, Hinweise auf die gemeldete Gewalttat fanden sie nicht. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die für den Notruf verwendete Nummer manipuliert beziehungsweise missbräuchlich verwendet worden ist. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen.
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