Pro musica startet im Oktober in die Konzert-Saison | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 07.08.2023 15:41

Pro musica startet im Oktober in die Konzert-Saison

The Erlkings sind der Höhepunkt im pro-musica-Programm. Franz Schubert steht dabei „etwas anders“ im Fokus. Mit Gesang, Gitarre, Violoncello, Tuba, Schlagwerk und Vibraphon kommen sie nach Neustadt. (Foto: Julia Weseley)
The Erlkings sind der Höhepunkt im pro-musica-Programm. Franz Schubert steht dabei „etwas anders“ im Fokus. Mit Gesang, Gitarre, Violoncello, Tuba, Schlagwerk und Vibraphon kommen sie nach Neustadt. (Foto: Julia Weseley)
The Erlkings sind der Höhepunkt im pro-musica-Programm. Franz Schubert steht dabei „etwas anders“ im Fokus. Mit Gesang, Gitarre, Violoncello, Tuba, Schlagwerk und Vibraphon kommen sie nach Neustadt. (Foto: Julia Weseley)

Der Neustädter Förderkreis „pro musica“ wird heuer 20 Jahre alt. Die Vereinsvorsitzende Ulrike Wesche freut sich, wieder ein abwechslungsreiches und niveauvolles Programm anbieten zu können. Der Kartenverkauf für alle Veranstaltungen läuft bereits – für das Neujahrskonzert startet er im September.

Seinen 20. Geburtstag feiert der Veranstalter mit einem besonderen Konzert am Sonntag, 19. November. Wie Wesche informierte, tritt unter dem Motto „Schubert – etwas anders“ die Gruppe The Erlkings auf. Sie wird Schubertlieder neu interpretieren. Einlass in die NeuStadtHalle und Weinausschank ist ab 16 Uhr. Die „Erlkönige“ werden dann ab 17 Uhr singen und spielen.

Ausführende sind Bryan Benner (Gesang und Gitarre), Ivan Turkalj (Violoncello), Simon Teurezbacher (Tuba) und Thomas Toppler an Schlagwerk und Vibraphon. The Erlkings sind mit Auftritten bei renommierten Kunstlied-Veranstaltungen, unter anderem bei der Hohenemser Schubertiade, in der Wigmore Hall in London, beim Heidelberger Frühling und bei der International Hugo-Wolf-Academy bekannt geworden.

Jazziger Start mit der Marcus-Marr-Bigband

Den Anfang der Saison macht die Marcus-Marr-Bigband am Samstag, 7. Oktober, ab 19.30 Uhr in der NeuStadtHalle am Schloss. Die 20-köpfige Gruppe zelebriert unter dem Motto „Swing memories“ Klassiker aus den 1940er Jahren. Dazu zählen die großen Werke von Duke Ellington, Arrangements diverser Standards bis hin zu modernen Werken des Jazzrocks (Phil Collins), Rockabilly (Brian Setzer), südamerikanischen Rhythmen und Originalkompositionen. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Auch Sänger Warren Hardy ist mit dabei.

Zum 125. Todestag von Johannes Brahms engagierte pro musica für Sonntag, 29. Oktober, um 17 Uhr das Trio Toninton (Einlass 16 Uhr). Die Musiker treten in der NeuStadtHalle am Schloss auf. Neben den etablierten Meisterwerken für Klaviertrio aus dem klassischen und romantischen Repertoire widmet sich das Trio auch zeitgenössischer Musik. Es wurde 2007 gegründet.

Zur Aufführung kommen Werke von Clara Schumann (Trio g-moll, op. 17), Fazil Say (Space-Jump 2013) und Johannes Brahms (Trio H-Dur, op. 1). Ausführende sind Helge Aurich (Klavier), Vilja Godiva Speidel (Violine) und Ukko Speidel (Violoncello).

Heißer Tango in der kalten Jahreszeit

Das Konzert zwischen den Jahren verspricht viel Temperament: Unter dem Motto „Mi Tango Misterioso“ widmen sich Bettina Born (Akkordeon und Gesang) und Wolfram Born (Klavier) am Freitag, 29. Dezember, dem argentinischen Tango (Beginn 19.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr, Rathaus-Ehrenhalle). Geboten werden etwa Werke von Eduardo Arolas, Angel Villoldo, Héctor D. Maisano, Horacio Salgán, Astor Piazzolla und Pablo J. Vázquez.

Das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau unter der Leitung von Sebastian Tewinkel bestreitet am Sonntag, 7. Januar, das Festliche Neujahrskonzert um 17 Uhr in der NeuStadtHalle (Einlass 16 Uhr). Auf dem Programm stehen von Joseph Haydn die Sinfonie G-Dur „Le Soir“, von Gioachino Rossini „Introduktion, Thema und Variationen” für Klarinette und Orchester, von Nikos Skalkottas fünf griechische Tänze und von Samuel Gardner „Hebrew Fantasy“ für Klarinette und Streicher. Solist ist Sebastian Manz an der Klarinette.

„Drei Sterne“ heißt das Trio Étoiles übersetzt. Es tritt am Sonntag, 18. Februar, ab 17 Uhr (Einlass 16 Uhr) in der NeuStadtHalle am Schloss die „Journey East”, die Reise nach Osten an. Die Musiker heißen Sarah Lilian Korber (Sopransaxofon), Vanja Sedlak (Baritonsaxophon) und Vadym Palii (Klavier). Das ungewöhnliche Klaviertrio, das die Streichinstrumente durch Saxofone ersetzt, bricht auf eine musikalische Fahrt von Frankreich nach Osteuropa auf. Zur Aufführung kommen Werke von Jean-Baptiste Singelée und Dmitri Shostakovich, Alain Crepin, Adolphe Blanc, Frédéric Chopin, George Gershwin, Guillermo Lago, Astor Piazzolla, Vittorio Monti und Max Bruch.

Ein Orchester aus Flöten

Das Flötenorchester flautississimo kommt am Sonntag, 17. März, ab 17 Uhr in die NeuStadtHalle. Über 40 Musikerinnen und Musiker blasen Werke unter anderem von Dietrich Schnabel, Ciovanni Gabrieli, Johann Sebastian Bach, Ludwig Krebs, Jean Sibelius und Sylvia Corinna Rosin. Petra Menzl dirigiert. Das Orchester hat seinen Ursprung im Jahr 2004 und ist von anfangs vier Flöten auf mittlerweile über 40 angewachsen. Es sind alle Flöten vom Garklein bis zum Subkontrabass zu hören. Sie sorgen für ein vielstimmiges Hörerlebnis mit facettenreichen Klängen. Zehn Werke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen – dargeboten als solistische Beiträge und in kammermusikalischen Besetzungen. Einlass ist auch hier um 16 Uhr, Beginn eine Stunde danach.

Unter dem Motto „Junge Talente erleben“ treten am Sonntag, 14. April, Schülerinnen und Schüler der Musikschule im Landkreis in der NeuStadtHalle auf. Vielleicht sind an diesem Abend – Beginn ist um 17 Uhr – auch frisch gekürte Preisträgerinnen und Preisträger zu hören, heißt es seitens der Musikschule. Das Programm und die Ausführenden standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Einlass ist ab 16 Uhr.

Das Ensemble 714 ist am Sonntag, 5. Mai, ab 17 Uhr zu Gast (Einlass 16 Uhr) in der Klosterkirche Birkenfeld. Werke von Heinrich Isaac, Alexander Agricola und Joan del Encina kommen unter dem Motto „Grüne Linden – Naturdarstellungen in der Musik des 15. Jahrhunderts“ zur Aufführung. Die Künstlerinnen heißen Katja Dolainski und Claudia Nauheim (jeweils Blockflöte) und Laura Frey (Renaissance-Gambe).

Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf bei den Neustädter Buchhandlungen Dorn und Schmidt. Online über reservix ist der Vorverkauf nur für die Konzerte am 7. Oktober und 7. Januar möglich. Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn. Kartenreservierungen (außer für das Neujahrskonzert) sind unter der Telefonnummer 09161/61586 oder per E-Mail an promusica.nea@gmx.de möglich.

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