Regionalliga-Basketballer von hapa Ansbach zu Gast beim TSV Breitengüßbach | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 06.02.2026 08:59

Regionalliga-Basketballer von hapa Ansbach zu Gast beim TSV Breitengüßbach

In der vergangenen Saiosn unterlag David Kurpiela (in weiß) mit seinen Piranhas dem TSV Breitengüßbach (Mitte Timo Dippold, rechts Henning Nieslon) im Finale. Diesmal wollen die Ansbacher den Spieß umdrehen. (Foto: Martin Rügner)
In der vergangenen Saiosn unterlag David Kurpiela (in weiß) mit seinen Piranhas dem TSV Breitengüßbach (Mitte Timo Dippold, rechts Henning Nieslon) im Finale. Diesmal wollen die Ansbacher den Spieß umdrehen. (Foto: Martin Rügner)
In der vergangenen Saiosn unterlag David Kurpiela (in weiß) mit seinen Piranhas dem TSV Breitengüßbach (Mitte Timo Dippold, rechts Henning Nieslon) im Finale. Diesmal wollen die Ansbacher den Spieß umdrehen. (Foto: Martin Rügner)

Im zweiten Spiel der Zwischenrunde in der 1. Regionalliga Südost müssen die Basketballer von hapa Ansbach beim TSV Breitengüßbach antreten. In den vergangenen drei Jahren waren der Tabellenzweite der Nordstaffel eine nur schwer zu überwindende Hürde für die Ansbacher. Zweimal scheiterten die Piranhas im Finale.

Nach der ersten Niederlage 2023, als die Oberfranken eine ganze Saison ungeschlagen blieben, traf Ansbach in der Finalserie im vergangenen April erneut auf die Breitengüßbacher, die nach dem Aufstieg und dem sofortigen Wiederabstieg allerdings einen personellen Umbruch vollzogen hatten. Aus der alten Mannschaft war nur noch Spielmacher Timo Dippold übriggeblieben. Doch das neue Team von Trainer Mark Völkl hatte sich schnell gefunden und spielt in dieser Besetzung bis heute zusammen.

Fünf Spieler erzielen den Großteil der Punkte

Der Kern besteht aus einer sehr ausgeglichen besetzten Stammformation, die für den überwiegenden Teil der Punkte verantwortlich zeichnen. Dies sind neben Dippold der ehemalige Ansbacher Leo Trummeter, Sven Lorber, Henning Nieslon und Jannik Jebens. Als die Ansbacher Ende Januar der letzten Saison in Breitengüßbach mit 87:88 verloren, erzielten diese fünf Spieler davon 87 Zähler. In der Finalserie einige Wochen später war außerdem noch der ehemalige Bundesligaspieler Eric Land mit an Bord.

Das Auftaktduell verloren die Piranhas mit 59:73 bei den Oberfranken, deren Starting Five 64 Punkte beisteuerte. Auch in Spiel zwei in Ansbach bauten die Gäste vor allem auf ihre Defensivstärke und spielten mit den Centern Nieslon und Land ihre größenmäßige Überlegenheit unter den Körben aus. Der erste Korberfolg gelang Kapitän Christian Imberi erst nach über vier Minuten. Die Piranhas kämpften sich mit hohem Einsatz in die Partie, konnten diesen Rückstand aber nie mehr auf weniger als fünf Punkte verringern und unterlagen mit 68:77.

In der Nordstaffel elf Siege und drei Niederlagen

Auf den nochmaligen Aufstieg verzichteten die Breitengüßbacher allerdings und treten in dieser Saison als amtierender Meister wieder in der 1. Regionalliga an. Die Hauptrunde in der Staffel Nord beendeten sie mit elf Siegen und drei Niederlagen als Tabellenzweiter. Im ersten Spiel der Zwischenrunde unterlagen sie beim Süd-Zweiten Jahn München nach 43:39-Halbzeitführung mit 69:82. Dort fehlten mit Noah und Marlon Stephan sowie Jonas Klaus zwar drei Stammspieler, doch der Kern war dabei. Nieslon (19 Punkte), Jebens (17), Trummeter (13), Dippold (7) und Lorber (5) erzielten 61 Punkte.

Der Ansbacher Kader ist vollzählig

Die Ansbacher gewannen das hochklassige Duell der beiden Staffelsieger mit 103:87 gegen Culture City Weimar. „Ein sehr schnelles und intensives Spiel” sah auch hapa-Coach Nico Probst. „Ich hatte zuvor weniger Punkte erwartet, aber das hat dann in der Offensive eine Eigendynamik entwickelt. Für das Selbstvertrauen vor dem Spiel in Breitengüßbach war der Sieg natürlich sehr wichtig. Es ist ohnehin ein Frankenderby, die Spieler kennen sich alle gut und die verlorenen Finalspiele geben natürlich noch eine besondere Brisanz.”

Sein eigener Kader ist vollzählig, auch Joscha Eckert macht die Reise nach Oberfranken mit. Wie in den vergangenen Jahren rechnet Probst dort mit einem „engen und harten Kampf, bei dem die Gastgeber mit Nieslon und Jebens wieder auf ihre langen Kerle unter den Körben setzen. Aber wir können dagegenhalten. Die Mannschaft freut sich darauf.”

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