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Veröffentlicht am 13.03.2026 13:24

Rothenburger Handballer reisen ohne Druck nach Coburg

Das Hinspiel gegen Coburg (in schwarz links Leonards Valkovskis und rechts Georgi Blahodir) gewannen die Rothenburger um Robin Schweizer (am Ball) mit 33:31. Nun wollen sie in Coburg den Klassenerhalt perfekt machen.  (Foto: Martin Rügner)
Das Hinspiel gegen Coburg (in schwarz links Leonards Valkovskis und rechts Georgi Blahodir) gewannen die Rothenburger um Robin Schweizer (am Ball) mit 33:31. Nun wollen sie in Coburg den Klassenerhalt perfekt machen. (Foto: Martin Rügner)
Das Hinspiel gegen Coburg (in schwarz links Leonards Valkovskis und rechts Georgi Blahodir) gewannen die Rothenburger um Robin Schweizer (am Ball) mit 33:31. Nun wollen sie in Coburg den Klassenerhalt perfekt machen. (Foto: Martin Rügner)

Am Samstag (18 Uhr) treten die Regionalliga-Handballer des TSV 2000 Rothenburg beim HSC Coburg II an. Die aktuelle Tabellensituation, in der sich die Rothenburger als Siebter weit von der gefährdeten Zone entfernt haben, sorgt dafür, dass sie ohne Druck in die Partie gegen die Zweitligareserve gehen können.

Vier Siege und nur eine Niederlage sind die stolze Zwischenbilanz der Mannschaft von Trainer Valentin Akushka aus den letzten fünf Spielen. Mit einem weiteren Sieg könnten die Gäste am TSV Allach vorbeiziehen, der vor der schweren Aufgabe gegen den Klassenprimus aus Regensburg steht. Insbesondere die Erfolge gegen die Topteams HaSpo Bayreuth und HT München zeigen, wozu die Rothenburger fähig sind.

In Coburg wollen sie nun auch wieder auswärts erfolgreich sein. Der Gastgeber belegt derzeit den 9. Tabellenplatz und hat bereits sechs Punkte Rückstand auf die Rothenburger. Zum ersten Abstiegsplatz, auf dem die DJK Waldbüttelbrunn liegt, beträgt der Abstand ebenfalls sechs Zähler, weshalb bei noch acht ausstehenden Partien der Klassenerhalt für die Vestestädter noch nicht gesichert ist.

Coburger „Zweite” aus talentierten und gut ausgebildeten Spielern

Wie in den vergangenen Jahren setzt sich die Coburger „Zweite” aus jungen, talentierten und gut ausgebildeten Spielern zusammen, die teilweise auch noch in der Jugend eingesetzt werden können. Anders als in den Vorjahren, in denen man schon in der Hinrunde regelmäßig punkten und das Abstiegsgespenst früh verjagen konnte, ist das der Truppe von Trainer Davor Rokavec in der laufenden Saison nicht regelmäßig gelungen. Der Druck liegt also eindeutig bei den Gastgebern, was dem TSV in die Karten spielen könnte.

Trainer Akushka musste in der Trainingswoche wieder einmal improvisieren, da sich gleich mehrere Spieler entweder ganz vom Training abmeldeten oder nur eingeschränkt trainieren konnten. Da trifft es sich gut, dass am Samstag weder die zweite Mannschaft, noch die A-Jugend spielt und dadurch einige Akteure problemlos in den Regionalligakader aufrücken können. Mit einem weiteren Erfolg sollten auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt sein.


Von NORBERT FINK
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