Scheune in Welchenholz bei Wilburgstetten brennt nach Blitzeinschlag nieder | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 17.07.2026 02:58

Scheune in Welchenholz bei Wilburgstetten brennt nach Blitzeinschlag nieder

Ein Wohnhaus direkt neben der abgebrannten Maschinenhalle konnten die Einsatzkräfte vor einem Übergreifen der Flammen bewahren. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Ein Wohnhaus direkt neben der abgebrannten Maschinenhalle konnten die Einsatzkräfte vor einem Übergreifen der Flammen bewahren. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Ein Wohnhaus direkt neben der abgebrannten Maschinenhalle konnten die Einsatzkräfte vor einem Übergreifen der Flammen bewahren. (Foto: Wolfgang Grebenhof)

Nach einem Blitzeinschlag, so die vorläufige Einschätzung vor Ort, ist in der Nacht zum Freitag eine Scheune mit Maschinenhalle am Rand des Wilburgstettener Gemeindeteils Welchenholz niedergebrannt. Dutzende Feuerwehren aus dem gesamten südlichen Landkreis konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.

Das Feuer in dem landwirtschaftlichen Gebäude, in dem große Mengen an Heu und Stroh, aber auch Gerätschaften lagerten, war in den späten Abendstunden ausgebrochen, als eine Gewitterfront über den südlichen Landkreis hinwegzog. Vorbehaltlich einer genauen Analyse der Brandursache gehe man zunächst von Blitzschlag aus, sagte Einsatzleiter Harald Stark von der Feuerwehr Wilburgstetten.

Aufgrund der extrem engen Bebauung mit überwiegend älteren Gebäuden in direkter Nachbarschaft und um die Wasserversorgung über weitere Strecken zu gewährleisten habe man großräumig alarmiert, so Stark. Die ersten Hilfskräfte empfing laut Schilderungen vor Ort starker Funkenflug. Feuerwehren kamen aus einem Radius von 25 bis 30 Kilometern in das rund 50 Einwohner zählende Dorf.

Etliche Rinder und zwei Esel in Sicherheit gebracht

Insgesamt seien mindestens 350 Einsatzkräfte herbeigerufen worden, berichtete der Einsatzleiter. Auf den Zufahrtsstraßen stauten sich die Feuerwehrfahrzeuge schon weit vor der Ortschaft. Einige Mannschaften konnten unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Unter anderem mit Hilfe von zwei Drehleitern gelang es, das Feuer so weit einzudämmen, dass keine Gefahr mehr für andere Gebäude bestand. Aus einem benachbarten Stall wurden etliche Rinder in Sicherheit gebracht. Auch zwei Esel überstanden den Brand nahe ihrem Domizil unbeschadet. Allerdings habe man einige Hasen nicht retten können, so Stark. Menschen seien weder durch das Feuer noch bei dem Löscheinsatz zu Schaden gekommen.

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Auch wenn ein Großteil der alarmierten Wehren in den frühen Freitagmorgenstunden wieder den Heimweg antreten konnten, dauerten die Arbeiten am Brandort noch Stunden. Mit Hilfe eines Baggers wurden glimmende Heu- und Strohreste aus der Scheune gebracht und Glutnester abgelöscht.


Wolfgang Grebenhof
Wolfgang Grebenhof
Redakteur in der Lokalredaktion Ansbach seit 1992. Schwerpunktmäßig zuständig für den Raum Leutershausen. Heimatverbunden und weltoffen, regional verwurzelt und global neugierig.
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