Wie die Polizeiinspektion Rothenburg mitteilt, hat eine Frau am Mittwoch wohl auf der A7 eine Schutzplanke mit ihrem Auto touchiert. Grund war ein medizinischer Vorfall.
Gegen 12.45 Uhr wurde eine Streifenbesatzung auf ein Auto aufmerksam, das an der Tank- und Rastanlage Ohrenbach Ost im Landkreis Ansbach geparkt war und einen „frischen Unfallschaden” an der Beifahrerseite hatte. Die 57 Jahre alte Fahrerin des Autos aus Sachsen-Anhalt machte auf die eingesetzten Beamten einen „desorientierten Eindruck”, heißt es im Bericht.
Da die Kommunikation aufgrund ihres Gesundheitszustandes nur eingeschränkt möglich war, wurde vorsorglich der Rettungsdienst verständigt. Nach einer medizinischen Erstuntersuchung bestand keine Notwendigkeit für eine weitere Behandlung.
Dann gab die Fahrzeugführerin jedoch an, dass ihr während der Fahrt auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Wörnitz und Rothenburg nach einer Baustelle auf Höhe Diebach plötzlich schwarz vor Augen geworden sei. In der Folge sei sie mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Schutzplanke geprallt.
Eine Überprüfung des genannten Streckenabschnitts durch die Polizei verlief laut Bericht ohne Feststellung. Die zuständige Autobahnmeisterei wurde informiert und führt eine eigenständige Kontrolle des Streckenabschnitts hinsichtlich möglicher Beschädigungen an den Schutzeinrichtungen durch.
Den Schaden am Auto schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.