KI-Assistenten können Produkteigenschaften und Preise vergleichen oder auch Kundenbewertungen analysieren. Wiederholen sich bei letzteren ähnliche Formulierungen oder wurden zahlreiche Rezensionen in wenigen Tage veröffentlicht, könnten diese gefälscht und möglicherweise sogar selbst KI-generiert sein.
Gleiches gilt für Produktbeschreibungen und Artikelbilder, mit denen minderwertige Ware aufpoliert wird oder mit denen ganze Fake-Shops generiert werden, warnt das Europäische Verbraucherzentrum. Die Frage sei am Ende, ob KI-nutzende Käuferinnen und Käufer die Jäger sind oder die Gejagten - von Betrügern, die ebenfalls auf KI zurückgreifen.
Deshalb stehe am Ende immer die entscheidende Frage: Bei wem kaufe ich da gerade überhaupt ein? Oft bringt schon eine kurze Recherche Klarheit: Gibt es ein vollständiges Impressum? Sitzt der Händler vielleicht in Fernost und eine Retoure könnte kompliziert und teuer werden?
Erst wenn man die Fährte bis zum Verkäufer wirklich zurückverfolgen kann und dieser vertrauenswürdig wirkt, sollte man kaufen - und natürlich nie gegen Vorkasse bestellen.
Wer zur Schnäppchenjagd KI einsetzt, sollte einige Dinge nie vergessen:
Und wer auf Schnäppchenjagd ist, sollte sich nie zu Spontankäufen hinreißen lassen, etwa durch:
Neben sorgfältigen Preisvergleichen ist es auch immer wichtig, auf Zusatzgebühren, womöglich vorausgewählte Extras und versteckte Abonnements zu achten, raten die Verbraucherschützer.
Im Zweifel lohnt es sich vor dem Bezahlen auch immer, einen Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Händlers zu werfen - und sich noch einmal die richtigen Fragen zu stellen: Brauche ich dieses Produkt wirklich? Und brauche ich es in diesen Mengen?
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