Sieg und Niederlage für die Ansbacher Regionalliga-Volleyballerinnen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 14.12.2025 19:47

Sieg und Niederlage für die Ansbacher Regionalliga-Volleyballerinnen

Die Ansbacherinnen Marlene Maruhn und Dominika Schäfer (in den roten Trikots von links) mit einem erfolgreichen Block gegen die Eiselfingerin Emma Pick. (Foto: Martin Rügner)
Die Ansbacherinnen Marlene Maruhn und Dominika Schäfer (in den roten Trikots von links) mit einem erfolgreichen Block gegen die Eiselfingerin Emma Pick. (Foto: Martin Rügner)
Die Ansbacherinnen Marlene Maruhn und Dominika Schäfer (in den roten Trikots von links) mit einem erfolgreichen Block gegen die Eiselfingerin Emma Pick. (Foto: Martin Rügner)

Am Doppelheimspieltag in der Sporthalle am Theresiengymnasium gewannen die Ansbacher Regionalliga-Volleyballerinnen gegen den TSV Eiselfing mit 3:1. Gegen den Spitzenreiter ASV Dachau gab es am Folgetag eine Niederlage mit dem gleichen Ergebnis.

Die Eiselfinger Mannschaft um Spielertrainerin Mavie Hasenöhrl trat mit einem Schrumpfkader von neun Spielerinnen in Ansbach an. Der gastgebende TSV konnte ebenfalls nicht aus dem Vollen schöpfen, dennoch kam es zu einer kampfbetonten Auseinandersetzung.

In der Anfangsformation der Gastgeber standen Nina Hoefer, Hanna Benecke, Magdalena Hofmann, Dominika Schäfer, Mannschaftsführerin Amélie Sommer und Marlene Maruhn. Die Liberaposition nahm Pia Loscher ein.

Im ersten Satz fanden die Gäste kaum ein Vorbeikommen am Ansbacher Block

Im ersten Satz fanden die Gäste kaum ein Vorbeikommen am hervorragenden Ansbacher Block. Eine reaktionsschnelle Blocksicherung und eine gut positionierte Feldabwehr waren Garant für den klaren 25:15-Satzgewinn.

Im zweiten Satz versuchten es die Spielerinnen aus Oberbayern mit Lobs und platziert gesetzten Bällen. So konnte der Ansbacher Block ein ums andere Mal überspielt werden und das Team um Headcoach Armin Hoefer musste von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen. Als Maruhn beim Stand von 17:21 mit zwei Angaben den Gegner vor Probleme stellte, kam nochmals Hoffnung auf. Durch individuelle Fehler in der Schlussphase entschieden die Gäste den Satz mit 25:20 für sich.

Die Sätze drei und vier gingen mit 25:21 und 25:15 an Ansbach

Im dritten Satz ging Ansbach mit 6:1 in Führung, musste jedoch postwendend den Ausgleich zum 6:6 hinnehmen. Starke Angaben von Schäfer und ein herausragender Doppelblock von Benecke/Maruhn waren mit ausschlaggebend für eine 13:7-Führung. Wieder kämpfte sich Eiselfing heran und glich zum 17:17 aus. Scharf platzierte Aufschläge von Benecke, Aufschlagfehler bei den Gästen und ein überlegt platzierter Ball von Maruhn führten zum 25:21-Satzgewinn.

Bis zum Spielstand von 6:6 verlief der vierte Satz ausgeglichen. Ansbach versuchte es nun vermehrt über den Rückraumangriff, was auch zum Erfolg führte. Während der Gastgeber aus einer sicheren Annahme heraus mit einem variablen Angriffsspiel über Zuspielerin Magdalena Hofmann punktete, stellten scharf platzierte Angaben der Ansbacherinnen den Gegner vermehrt vor Probleme. Mit 25:15 war dieser Satz eine klare Angelegenheit für die Heimmannschaft.

TSV Ansbach (gegen Eiselfing): Aljana Rutkowski, Hanna Benecke, Norina Weiß, Chiara Pauli, Amélie Sommer, Franziska Henneberger, Magdalena Hofmann, Marlene Maruhn, Laura Talkovski, Nina Hoefer, Pia Locher und Dominika Schäfer.

Mit jugendlichem Elan gegen die Routine des Spitzenreiters

Tags darauf ging es gegen den souveränen Tabellenführer ASV Dachau, der mit einem Satzverhältnis von 27:7 bis dahin neun von zehn Begegnungen gewonnen hatte und bei dem mit nur einer Ausnahme alle Spielerinnen schon höherklassig gespielt haben. Ansbach biss sich in den ersten Satz, glich beim 11:11 erstmals aus und nutzte beim 23:22 einen Dachauer Fehler zum Satzgewinn. In Durchgang zwei hatten die Gäste den besseren Start. Ansbacher Aufschlagfehler und knappe Bälle ins Seitenaus führten zu einem 5:13-Rückstand. Mit 15:25 ging der Satz deutlich an den ASV.

Der dritte und vierte Satz gegen Dachau verliefen dramatisch

Wechselhaft verlief der dritte Abschnitt, in den Ansbach einen Topstart hatte. Nach der schnellen 7:1-Führung verkürzte der Favorit auf 7:4, hatte beim 8:8 schon wieder den Ausgleich hergestellt und zog dann auf 12:16 und 16:21 davon. Ansbach kam nochmal auf 23:24 heran, doch mit 24:26 ging auch dieser Satz an Dachau.

Auch Satz vier verlief dramatisch. Nach vielen Rückständen glich Ansbach beim 18:18 aus und ging sogar mit 20:18 in Führung. Aber die Gäste drehten das Ergebnis wieder zum 20:23. Noch einmal verkürzte Ansbach auf 23:24, aber mit der ASV brachte auch den Schlussabschnitt mit 23:25 nach Hause.

TSV Ansbach (gegen Dachau): Rutkowski, Benecke, Weiß, Pauli, Sommer, Henneberger, Hofmann, Maruhn, Talkovski, Hoefer, Locher und Schäfer.


Von NORBERT DIETRICH/JÖRG NADLER
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