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Veröffentlicht am 05.05.2026 13:56

So lassen sich mit dem Wohnmobil ein paar Liter sparen

Sparsam fährt, wer zügig beschleunigt, aber zugleich früh hochschaltet und hohe Drehzahlen vermeidet. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn)
Sparsam fährt, wer zügig beschleunigt, aber zugleich früh hochschaltet und hohe Drehzahlen vermeidet. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn)
Sparsam fährt, wer zügig beschleunigt, aber zugleich früh hochschaltet und hohe Drehzahlen vermeidet. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn)

Klar, alte Hasen am Steuer von Wohnmobilen sind zuweilen auch Spritsparfüchse. Denn billig war Kraftstoff in den letzten Jahren auch nie. Doch jetzt - egal. Vielleicht lässt sich trotzdem hier und da noch etwas einsparen. Der TÜV Süd gibt ein paar Hinweise.

Schon vor dem Losfahren lohnt sich ein Entrümpeln. Wer weniger an Bord hat, spart Gewicht und damit Sprit. Da kann es helfen, auch den Abwassertank vor längeren Strecken zu leeren und auf der anderen Seite nur so viel Frischwasser mitzunehmen, wie man unbedingt braucht.

Auch bei der Routenplanung an den Verbrauch denken

Auch bei der Auswahl der Reiseroute kann man ans Spritsparen denken. Wer etwa bislang Passpassagen den Vorzug gab – wegen der tollen Ausblicke -, kann überlegen, ob die Alternativroute über die Autobahn besser ist. Denn weniger Höhenunterschiede und eine gleichmäßige Fahrweise wirken sich beim Spritverbrauch positiv aus.

Aber auch wer schon auf der Autobahn unterwegs ist – vorausschauende Fahrweise ist das A und O. Und auch ein zurückhaltender Gasfuß. Denn mit steigendem Tempo wächst der Luftwiderstand – quadratisch zur Geschwindigkeit. 

Das heißt vereinfacht ausgedrückt: Der Spritdurst steigt rasant. Besser gemächlicher fahren, im Verkehr mitschwimmen. Man müsse nicht gleich zum Überholen ansetzen, nur weil der Vorausfahrende einen Tick langsamer unterwegs ist als man selbst.

Wer einen Tempomat hat, sollte ihn auf Autobahnen und Schnellstraßen mit wenig Verkehr auch einschalten. Er senkt den Verbrauch, da er unnötiges Beschleunigen zügelt.

Sparsamer fährt, wer beim Beschleunigen zügig Gas gibt, aber zugleich früh hochschaltet und hohe Drehzahlen vermeidet. Denn hochtouriges Fahren frisst Sprit. Bei Automatikfahrzeugen hilft oft ein Eco-Modus.

Nicht zu hoch aufbauen und lieber im Gefährt verstauen

Wer kann, sollte auf Gepäckbox und andere Dinge auf dem Dach verzichten und solche Dinge stattdessen besser innen transportieren. Denn sind sie auf dem Dach montiert, steigt der Luftwiderstand und damit den Verbrauch.

Richtig Druck machen - zumindest bei den Reifen

Noch ein Tipp: Immer mit dem richtigen Reifendruck fahren. Meist ist da laut TÜV Süd zu wenig drin. Das mindere nicht nur dessen Tragfähigkeit des Reifens, sondern erhöht den Rollwiderstand - und damit den Verbrauch.

Daher sollten auch Wohnmobilfahrer den Reifendruck regelmäßig - vor allem vor jeder längeren Fahrt - nach Herstellerangaben prüfen. Das tut man am besten im kalten Zustand. Mittlerweile gibt es gute, kleine elektrische Pumpen mit Akku „für überschaubares Geld“, so Vincenzo Lucà vom TÜV Süd. „Die Anschaffung ist grundsätzlich empfehlenswert, da man sie mit in den Urlaub nehmen kann.“

© dpa-infocom, dpa:260505-930-36996/1


Von dpa
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