In Würzburg haben rund 2.000 Menschen unberechtigt die Briefwahlunterlagen für die Wahl des Ausländer- und Integrationsbeirats erhalten. Sie erfüllten die aufenthaltsrechtlichen Wahlvoraussetzungen nicht, erläuterte ein Sprecher der Stadt. Der Fehler sei bei einem automatisierten Datenabgleich passiert. Das Wählerverzeichnis sei bereits berichtigt worden, die Betroffenen würden schriftlich darüber informiert. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.
Die Wahl des Ausländer- und Integrationsbeirats ist für den 5. Juli terminiert. Nach Angaben der Stadt dürfen rund 29.300 Personen das 15-köpfige Gremium wählen, das die Anliegen von Menschen mit Migrationsgeschichte in die politische Diskussion vor Ort einbringen will.
Der Beirat berät mehrmals pro Jahr zu Themen der Migration, Diversität und Anti-Diskriminierung und kann Vorschläge, Anfragen oder Anträge an den Stadtrat richten.
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