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Veröffentlicht am 29.10.2025 07:00

Steigende Bezirksumlage: Ansbachs Haushalt steht auf der Kippe

Es kommt nicht ganz überraschend, dass die Bezirksumlage steigen wird. Doch nachdem die Verantwortlichen die aktuellsten Zahlen erfahren haben, sind die Sorgenfalten bei Kämmerer Christian Jakobs ein gutes Stück tiefer. Der Grund: Bleibt alles so, ist der Haushalt der Stadt Ansbach für 2026 nicht genehmigungsfähig.

Dass der Kämmerer mit einer Erhöhung der Umlage gerechnet hat, zeigt ein Blick in den Entwurf des Zahlenwerkes für das nächste Jahr. Im Entwurf hatte er schon rund 22,56 Millionen Euro für die Umlage eingeplant. Damit liegt der Ansatz deutlich höher als 2025, als etwa 17,68 Millionen Euro reserviert waren.

8,6 Millionen Euro mehr bis 2029

Wie sich jetzt herausgestellt hat, reicht auch der neue Ansatz nicht aus. Laut den Angaben des Kämmerers steigt die Bezirksumlage für 2026 um 2,6 Prozentpunkte, was einer Mehrbelastung in Höhe von 930.000 Euro entspricht. Noch drastischer fällt die Erhöhung aus, wenn man sich die Finanzplanung von 2026 bis 2029 ansieht. Gemäß den Angaben des Kämmerers kommt nach derzeitigem Stand eine Mehrbelastung von insgesamt 8,6 Millionen Euro zusammen, die die Stadt an den Bezirk zahlen muss.

Jakobs spricht gegenüber der FLZ von einem Genickbruch. Sollte es bei diesen Zahlen bleiben, wäre der Ansbacher Haushalt für 2026 nicht genehmigungsfähig, wie er deutlich macht.

Hoffen auf den Freistaat Bayern

Was dem Kämmerer ein bisschen Hoffnung gibt: Bei den Zahlen handelt es sich um eine Momentaufnahme. Einerseits stehen noch Gespräche mit dem Bezirk Mittelfranken an. Andererseits geht es um den Freistaat Bayern. Dieser hatte sich laut den Angaben von Jakobs zuletzt dafür ausgesprochen, dass Mittel im Rahmen des Finanzausgleichs auch mehr in Richtung Bezirk gehen sollen.

Sollte dies tatsächlich so kommen, so ist zumindest die Hoffnung von Christian Jakobs, könnte die Steigerung der Bezirksumlage noch abgemildert werden.

Nach aktuellem Stand muss die Stadt Ansbach 8,6 Millionen Euro mehr an den Bezirk Mittelfranken zahlen, als bislang gedacht. (Symbolbild: Monika Skolimowska/dpa)
Nach aktuellem Stand muss die Stadt Ansbach 8,6 Millionen Euro mehr an den Bezirk Mittelfranken zahlen, als bislang gedacht. (Symbolbild: Monika Skolimowska/dpa)
Nach aktuellem Stand muss die Stadt Ansbach 8,6 Millionen Euro mehr an den Bezirk Mittelfranken zahlen, als bislang gedacht. (Symbolbild: Monika Skolimowska/dpa)

Von fsw
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