Stoppelacker bei Burgbernheim brannte: Ein Stein entfachte wohl das Feuer | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 02.07.2026 18:04, aktualisiert am 03.07.2026 08:48

Stoppelacker bei Burgbernheim brannte: Ein Stein entfachte wohl das Feuer

Eine Fläche von 30.000 Quadratmetern war in Brand geraten. (Foto: Kreisfeuerwehrverband NEA)
Eine Fläche von 30.000 Quadratmetern war in Brand geraten. (Foto: Kreisfeuerwehrverband NEA)
Eine Fläche von 30.000 Quadratmetern war in Brand geraten. (Foto: Kreisfeuerwehrverband NEA)

Mehrere Feuerwehren waren am späten Donnerstagnachmittag zwischen den Burgbernheimer Ortsteilen Schwebheim und Buchheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) im Einsatz. Dort war eine Freifläche – ein 30.000 Quadratmeter großer Stoppelacker – in Brand geraten. Um 17.10 Uhr ging Pressesprecher Rainer Weiskirchen zufolge der Alarm ein.

Zunächst rückten die Wehren aus Ergersheim und Buchheim aus. Weil sich das Feuer aber ausbreitete, wurden Einsatzkräfte der Burgbernheimer und Bad Windsheimer Wehren hinzugezogen, erklärte er.

Der böige Wind hat das Feuer angefacht, vermutete Weiskirchen am Donnerstagabend. Dennoch hatten die Wehren die Flammen schnell im Griff. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute von Landwirten vor Ort. „Diese Zusammenarbeit klappt im Landkreis hervorragend, dafür sind wir sehr dankbar”, betonte Weiskirchen. Beispielsweise schlugen sie mit einem Krupper Schneisen in den Acker, um die Ausweitung des Feuers einzudämmen. Außerdem stellten die Landwirte Pumptankfässer für die Löscharbeiten zur Verfügung.

Kontrolle während der Nacht

Auch wenn der Brand gelöscht war: Im Laufe des Abends nahm die Feuerwehr nochmals Kontrollen vor, um mögliche Glutnester aufzuspüren. „Das ist bei diesem böigen Wind besonders wichtig”, so Weiskirchen.

Die Brandursache war zunächst noch unklar. Die Polizei Bad Windsheim erklärte am Freitag in ihrem Bericht, dass vermutlich ein Stein zu einem Schwelbrand in einem Mähdrescher geführt hatte. Der 43-jährige Fahrer erntete ein Feld in Buchheim ab. Durch einen Stein kam es vermutlich zu einem Funken, der das ausgeworfene Stroh in Brand setzte.

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Durch den kräftigen Westwind breitete sich das Feuer rasch aus und griff auf ein benachbartes Feld über. Es entstand dadurch ein Schaden von rund 6000 Euro.


Von Simone Hedler und Anna Franck
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