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Veröffentlicht am 07.09.2026 16:25, aktualisiert am 07.09.2026 17:12

Strom-Sabotage: Neue Abschussvorrichtungen in NRW entdeckt

Am Kraftwerk Weisweiler wurde eine verdächtige Person gemeldet (Archivbild).  (Foto: Christoph Reichwein/dpa)
Am Kraftwerk Weisweiler wurde eine verdächtige Person gemeldet (Archivbild). (Foto: Christoph Reichwein/dpa)
Am Kraftwerk Weisweiler wurde eine verdächtige Person gemeldet (Archivbild). (Foto: Christoph Reichwein/dpa)

Nach einer Serie von versuchten Sabotage-Angriffen auf das deutsche Stromnetz sind in der Nähe von Hochspannungsleitungen in Nordrhein-Westfalen neue Abschussvorrichtungen gefunden worden. Sie seien am Montag entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Es habe am Nachmittag Hinweise auf eine verdächtige Person im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler in der Nähe von Aachen gegeben.

Die Polizei hat das Gebiet nach eigenen Angaben weiträumig abgesperrt. Wegen der laufenden Fahndung sei die Bundesautobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Eschweiler-Ost und Langerwehe zudem in beide Richtungen gesperrt worden, hieß es.

Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen zu melden. „Wer hat heute Beobachtungen, die mit dem Aufstellen von Abschussrampen in Verbindung stehen könnten, gemacht?“ und „Wer verfügt über Kameraaufnahmen aus dem Bereich (zum Beispiel Wildkameras)?“ hieß es in einem entsprechenden Aufruf. 

Nach einer Serie von Sabotage-Aktionen in mehreren Bundesländern wird nach einem 48-Jährigen gesucht. Er soll an mehreren Orten versucht haben, mit selbstgebauten Raketen einen dünnen Draht über die Hochspannungsleitungen zu schießen und so einen Kurzschluss auszulösen.

© dpa-infocom, dpa:260907-930-648086/2


Von dpa
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