Strom- und Gaspreise für Neukunden gesunken | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 05.02.2026 14:30

Strom- und Gaspreise für Neukunden gesunken

Die Strom- und Gaspreise sind im Januar für Neukunden gesunken, hat die Bundesnetzagentur berechnet. (Symbolbild) (Foto: Henning Kaiser/dpa)
Die Strom- und Gaspreise sind im Januar für Neukunden gesunken, hat die Bundesnetzagentur berechnet. (Symbolbild) (Foto: Henning Kaiser/dpa)
Die Strom- und Gaspreise sind im Januar für Neukunden gesunken, hat die Bundesnetzagentur berechnet. (Symbolbild) (Foto: Henning Kaiser/dpa)

Wer im Januar einen neuen Liefervertrag für Strom und Gas abgeschlossen hat, zahlt nach Berechnungen der Bundesnetzagentur weniger als im Dezember. Bei den Strompreisen waren dabei vor allem die gesunkenen Netzentgelte ausschlaggebend, wie die Behörde in Bonn berichtete.

Der Durchschnittspreis für Haushalts-Neukunden lag laut Bundesnetzagentur im Januar bei 34,87 Cent je Kilowattstunde, 6,7 Prozent weniger als im Dezember. „Maßgeblich hierfür waren reduzierte Netzentgelte, die insbesondere auf den Bundeszuschuss zu den Übertragungsnetzbetreibern in Höhe von 6,5 Milliarden Euro zurückzuführen sind“, teilte die Behörde mit. Der Preis für Bestandskunden lag mit 34,88 Cent nahezu gleichauf.

Industriestrompreis sinkt um fast 13 Prozent 

Der Industriestrompreis ohne Vergünstigungen lag im Januar im Schnitt bei 14,49 Cent je Kilowattstunde und damit 12,9 Prozent unter dem Dezemberwert. Mit Vergünstigungen betrug der Preis 8,96 Cent, was einen Rückgang von 12,6 Prozent bedeutet. „Auch hier wirkten sich die gesunkenen Netzentgelte preisreduzierend aus.“

Für Gas zahlten Januar-Neukunden im Schnitt 9,66 Cent je Kilowattstunde, 4 Prozent weniger als noch im Dezember. Bestandskunden mussten 10,56 Cent bezahlen, gut 2 Prozent unter dem Wert des Vormonats. „Ausschlaggebend für die Entwicklung der Gaspreise war auch der Wegfall der Gasspeicherumlage, wobei die jährliche und gesetzlich vorgeschriebene Erhöhung der CO2-Abgabe einen stärkeren Preisrückgang gebremst hat“, erklärte die Behörde.

© dpa-infocom, dpa:260205-930-646898/1


Von dpa
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