Kandidatinnen und Kandidaten mit einem jungen Durchschnittsalter von 41,5 Jahren und verschiedene Berufsgruppen präsentierte der SPD-Ortsverein Sugenheim in der Nominierungsversammlung am Dienstagabend. Angeführt wird die Liste von Waldemar Huber, der sich auch auf Kreisebene für die Gesundheitsversorgung auf dem Land starkmachen will.
Huber arbeitet als Pflegefachassistent in einem Krankenhaus und hat das ehrenamtliche Projekt „Pflegelotsen“ für Sugenheim aus der Taufe gehoben. Auf Platz zwei steht Jörg Luthardt, der Erfahrung aus der zurückliegenden Legislaturperiode mitbringt und damit Kontinuität für die kommunalpolitische Entwicklung verspricht.
Norbert Kirsch von der Kreis-SPD führte durch die Versammlung und betonte, dass die SPD-Politikerinnen und SPD-Politiker genauso wie Anhängerinnen und Anhänger der freien Wählergemeinschaften einfach Kommunalpolitik für ihre Gemeinde machen und keinesfalls „von oben gesteuert würden“, wie es manchmal heiße.
Dem schloss sich Werner Wiederer, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, an. „Unsere Kandidierenden sind freie, mündige Bürgerinnen und Bürger, die nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohl der Einwohnerinnen und Einwohner der Gesamtgemeinde entscheiden werden“, sagte er.
In der Vorstellungsrunde ging es neben der Gesundheitsversorgung auch um die Wiederbelebung des Altbaubestands. Fast alle Nominierten betonten, dass der Ort Sugenheim wegen der neuen Grundschule, der Kindergärten, der Geschäfte und des aktiven Sportvereins eine attraktive Gemeinde sei.
Auch sei es wichtig, sich um die Jugend zu kümmern. Die Förderung des Jugendclubs wurde von zwei Kandidaten angesprochen. Ebenso liegt den Listenvertreterinnen und Listenvertretern das kulturelle Angebot in der Schäferstiftung am Herzen.
Das Alter bezieht sich auf den Wahltag.