Nach Facebook-Konzern Meta hat sich auch Tiktok in einem US-Bundesstaat bereiterklärt, Nutzungszeiten für Teenager zu beschränken. Mit den Zusagen und einer Zahlung von bis zu 300 Millionen Dollar will die Kurzvideo-Plattform einem Prozess entgehen, der kommende Woche beginnen sollte. Dabei sollte es unter anderem um den Vorwurf gehen, dass Tiktok gezielt so gestaltet worden sei, dass es Kinder süchtig mache.
Zu den Einschränkungen gehört, dass für junge Nutzer in Alabama ein Zeitlimit von zwei Stunden pro Tag gelten solle, wie der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates, Steve Marshall, mitteilte. Außerdem wird der Zugang zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr eingeschränkt - und zudem sollen Teenager keine kosmetischen Filter in ihren Videos nutzen dürfen.
Meta hatte im vergangenen Monat bei einer Einigung mit mehreren Bundesstaaten einer Zahlung von bis zu 18 Milliarden Dollar und vergleichbaren Beschränkungen zugestimmt. Der Facebook-Konzern hofft, dass sich auch Snapchat und die Videoplattform YouTube den Einschränkungen anschließen.
© dpa-infocom, dpa:260926-930-747014/1