Nach dem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower auf dem Münchner Oktoberfest ist noch unklar, wie es mit dem Fahrgeschäft weitergeht. Dort war die Betroffenheit unter den Mitarbeitern nach dem Tod eines Kollegen groß. „Unser ganzes Team ist geschockt und entsetzt“, teilte Dirk Metz, der Sprecher der Betreiberfamilie Schneider, mit.
Der Betreiber selbst betonte, er könne noch nichts zu dem Vorfall sagen und dazu, wie es für seinen „Hangover“ auf der Wiesn weitergeht.
In der Pressemitteilung hieß es, die Familie arbeitet eng mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen, um diese bei der Klärung der Frage zu unterstützen, wie es „zu diesem für die Schaustellerfamilie einmaligen Vorfall“ habe kommen können und welche Konsequenzen gegebenenfalls zu ziehen seien.
Ein 52-jähriger Mitarbeiter war am Montag nach dem Unfall an dem Freefall-Turm im Krankenhaus gestorben. Bei dem Fahrgeschäft rauschen Fahrgäste in einer Gondel aus hoher Höhe nach unten.
Der Mann habe sich wohl in einem Bereich aufgehalten, in dem er nicht hätte sein sollen, hatte es am Abend des Unfalls geheißen. Er sei dann getroffen, möglicherweise auch eingequetscht worden. Der lebensgefährlich Verletzte wurde den Angaben nach noch reanimiert, starb dann aber im Krankenhaus.
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