Ein Turm als Tourismus-Lockmittel, so stellt sich der Neustädter Landrat Dr. Christian von Dobschütz das Bauwerk einmal vor: Am Mittwochnachmittag fand in Bad Windsheim der Spatenstich für den „Turm der Regionen“ statt, der eines der Wahrzeichen der Landesgartenschau (LGS) 2027 werden soll.
Rund eine Million Euro sind für den Bau veranschlagt, der nach der LGS stehen bleiben wird und seine Funktion als Anziehungspunkt für Urlauber weiter erfüllen soll. 700.000 Euro nimmt der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim in die Hand. Weitere 300.000 Euro fließen als Fördermittel aus den Kassen der drei Lokalen Aktionsgruppen Rangau, Südlicher Steigerwald und Aischgrund in das Projekt.
Steht der Turm, soll der Blick auf Frankenhöhe und Steigerwald ungetrübt möglich sein. Im unteren Teil präsentieren sich zur LGS Gemeinden und Städte des Landkreises, beispielsweise Burgbernheim mit seinen Streuobstbeständen und Bernatura. Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl sprach von einer „einmaligen Chance“ für die Stadt und Landrat von Dobschütz bezeichnete den kommenden Bau als Symbol für Frankens Mehrregion. Mit diesem Motto wirbt der Kreis um Gäste und Besucherinnen und Besucher. Letztlich zeige der Spatenstich den Pessimisten, dass es mit den Arbeiten zur LGS kräftig vorangehe.