Leonardo da Vinci oder Weißstorch, Beethoven oder Basstölpel? Die Umfrage zum Design der neuen Euro-Banknoten geht zu Ende. Nur noch heute (21.9.) können sich Europäerinnen und Europäer an einer Online-Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) beteiligen.
Bis vor einer Woche haben das nach Angaben der Notenbank schon mehr als neun Millionen Menschen getan. Es ist ein Abschlussbericht dazu geplant, und das Votum findet bei der endgültigen Entscheidung des EZB-Rates Berücksichtigung, die Ende 2026 fallen soll. Bis die neugestalteten Banknoten in Umlauf gebracht werden, wird es noch eine Weile dauern.
In einer Vorauswahl für die Motive hatte die EZB zwei Themen festgelegt. Für jedes liegen jeweils fünf Vorschläge zur Umsetzung vor:
Die neuen Euro-Scheine sollen zudem zusätzliche Sicherheitsmerkmale enthalten, um Kriminellen das Herstellen von Falschgeld weiter zu erschweren. Zudem wollen die Euro-Währungshüter die Umweltfolgen der Produktion verringern: Die Scheine sollen länger halten. Ein weiterer Aspekt: Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sollen die Banknoten besser erkennbar sein.
Die ersten Euro-Banknoten wurden am 1. Januar 2002 ausgegeben. Seit Mai 2019 ist die zweite Generation der Scheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen komplett. Der Euro ist gemeinsame Währung von rund 358 Millionen Menschen in 21 Ländern der Europäischen Union.
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