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Veröffentlicht am 07.10.2026 22:48, aktualisiert am 08.10.2026 09:07

Vier junge Menschen sterben bei Unfall nahe Berlin

Das beteiligte Auto geriet bei dem schweren Unfall in Brand. (Foto: Annette Riedl/dpa)
Das beteiligte Auto geriet bei dem schweren Unfall in Brand. (Foto: Annette Riedl/dpa)
Das beteiligte Auto geriet bei dem schweren Unfall in Brand. (Foto: Annette Riedl/dpa)

Bei dem schweren Verkehrsunfall in Brandenburg sind laut Polizei ein 14-jähriges Mädchen und drei junge Männer im Alter von 15, 16 und 19 Jahren gestorben. Der 61 Jahre alte Autofahrer war am Mittwochabend bei Biesenthal nördlich von Berlin beim Überholen in drei Mopeds gekracht. Die Fahrer der Mopeds und eine Mitfahrerin wurden so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starben, wie ein Polizeisprecher sagte. 

Der Fahrer eines vierten Mopeds konnte demnach dem Auto ausweichen und blieb unverletzt. Der Wagen überschlug sich laut Polizei nach dem Zusammenstoß und brannte aus. Der Autofahrer wurde schwer verletzt, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Der Mann wurde demnach mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Berlin geflogen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er laut Polizei Autos vor ihm überholen und stieß in der Folge mit den Mopeds im Gegenverkehr zusammen. 

„Schwerer Einsatz“

Die Unfallstelle Biesenthal und Wullwinkel befindet sich etwa 40 Autominuten nordöstlich vom Berliner Alexanderplatz. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wurden gegen 19.40 Uhr am Mittwoch alarmiert und eilten zur Unfallstelle. Für alle sei es ein besonders schwerer Einsatz gewesen, sagte der Sprecher.

Der fast vollständig ausgebrannte Wagen lag auch Stunden danach noch immer auf dem Dach im Straßengraben neben der von Feldern und Wiesen gesäumten Landstraße, wie eine dpa-Reporterin schilderte. In der Umgebung des Unfallortes habe das Feuer nur wenige Spuren hinterlassen. Die Fahrbahn blieb auch in der Nacht zum Donnerstag weiter für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme gesperrt. 

Angehörige an Unfallstelle

Notfallseelsorger und speziell geschulte Teams betreuten Angehörige der tödlich Verunglückten, die zum Teil an der Unfallstelle erschienen waren, und auch Einsatzkräfte.

© dpa-infocom, dpa:261007-930-805785/5


Von dpa
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