Die Polizeiinspektion Dinkelsbühl blickt auf die Kinderzeche vom 17. bis 26. Juli zurück. Die Ereignisse am Kinderzech-Dienstag auf dem Weinmarkt, wo Veranstaltungen von Gastronomen aus dem Ruder liefen, trüben die ansonsten positive Bilanz.
An neun der zehn Festtage zeigte sich das gewohnt friedliche Bild, heißt es im Resümee der Polizei: Sowohl die Festzüge als auch die Veranstaltungen zur Kinderzeche in der Innenstadt, das Schwedenlager sowie der Betrieb auf dem Festplatz Schießwasen verliefen aus Sicht der Polizei ruhig.
Überschattet wird die ansonsten positive Bilanz jedoch vom Kinderzech-Dienstag. Ab den späten Nachmittagsstunden kam es laut Polizei im Rahmen von gastronomischen Veranstaltungen in der Altstadt zu mehreren Straftaten. Ursächlich für die Streitigkeiten, Beleidigungen und Körperverletzungen war überwiegend starker Alkoholkonsum Einzelner.
Bei den anschließenden Polizeieinsätzen leisteten Randalierer Widerstand, durch den zwei Polizeibeamte verletzt wurden: Während ein Beamter nach Faustschlägen ins Gesicht seinen Dienst zwischenzeitlich wieder aufnehmen konnte, sei ein weiterer Kollege nach wie vor nicht dienstfähig.
Dass die Hemmungslosigkeit einzelner stark Alkoholisierter das Fest überschattet und die Gesundheit anderer gefährdet oder beeinträchtigt, ist aus Sicht der Polizei „völlig inakzeptabel”. Die Ereignisse sowie die Ursachen sollen nun im Ausblick auf die Kinderzeche 2027 in enger Abstimmung mit der Stadt Dinkelsbühl nachbereitet werden.