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Veröffentlicht am 05.08.2026 16:13

Voting für den Deutschen Engagementpreis 2026: Wer aus der Region im Rennen ist

Tag für Tag stellen Ehrenamtliche Großes auf die Beine. Ihre Leistungen sollen mit dem Deutschen Engagementpreis gewürdigt werden. In Betracht hierfür kommt nur, wer für seine Tätigkeit schon einmal mit einem anderen Preis ausgezeichnet wurde. In diesem Jahr sind 626 Personen und Projekte nominiert. Auch die Region ist vertreten.

Sie können über den Publikumspreis abstimmen

Verliehen wird der Preis von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt am 26. November in Berlin. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Entscheiden soll darüber eine Jury, die unter anderem mit Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Klimaschutz-Aktivistin Luisa Neubauer und der vorjährigen Preisträgerin Theresia Crone besetzt ist.

Zudem gibt es einen Publikumspreis. Über den können die Menschen in Deutschland per Online-Voting abstimmen. Vom 1. bis 29. Oktober stehen die nominierten Projekte und Personen auf der Website des Engagementpreises dafür zur Wahl.

Diese Personen und Projekte sind aus der Region nominiert

Aus dem Landkreis Ansbach, genauer aus Dinkelsbühl, ist Annette Gogolin nominiert. Sie engagiert sich mit dem Verein Havilah Hope e.V. seit Jahren für ein Waisenhaus in Kenia: „Eine Herzensaufgabe für uns”, wie Gogolin selbst im Nominierungsschreiben zitiert wird.

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Das Basteln machte den Kindern viel Spaß. (Foto: Annette Gogolin)
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Ebenfalls Chancen hat der „Babyboomer‑Marktsonntag“: Die Initiative der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Heilsbronn hatte das Ziel, die Generation der „Babyboomer” gezielt anzusprechen, um sie für ehrenamtliche Tätigkeiten zu begeistern. Dazu fand 2025 eine Ehrenamtsbörse statt, an der sich 20 Vereine mit einem Programm beteiligten. Das Projekt erhielt kürzlich den bayerischen Innovationspreis.

Ehrenamtsbeauftragte Gabi Schmidt mit den Ausgezeichneten Doris Schreiner, Pfarrer Dr. Ulrich Schindler und Edith Pflug und Sozialministerin Ulrike Scharf (von links) bei der Übergabe des Innovationspreises. (Foto: StMAS/Nötel/Schäffler)
Ehrenamtsbeauftragte Gabi Schmidt mit den Ausgezeichneten Doris Schreiner, Pfarrer Dr. Ulrich Schindler und Edith Pflug und Sozialministerin Ulrike Scharf (von links) bei der Übergabe des Innovationspreises. (Foto: StMAS/Nötel/Schäffler)

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Nominiert wurde außerdem Philipp Kimmelmann: Er ist Headcoach des Flagfootball-Teams der Rothenburger Franken Knights. Dabei widme er sich laut Nominierungsschrift intensiv der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Für sein Engagement zeichnete ihn bereits der Bayerische Landes-Sportverband aus. 2025 wurde Kimmelmann bei der FLZ-Aktion „Mein Ehrenamt” zum Ehrenamtlichen des Monats September gekürt.

Philipp Kimmelmann geht als Cheftrainer für die Jugend in sein 25. Jahr bei den Franken Knights aus Rothenburg. (Foto: Manfred Blendinger)

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Philipp Kimmelmann ist seit fast 25 Jahren Jugendtrainer bei den Franken Knights in Rothenburg und Träger des Ehrenamtspreises der FLZ für den Monat September.
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Vorschläge für den FLZ-Ehrenamtspreis gesucht

Mit letzterem ehrt die Fränkische Landeszeitung, unterstützt von der Richard Köstner AG, jeden Monat freiwillige Tätigkeit im Dienste der Gesellschaft. Einmal im Jahr wird die mit 2500 Euro dotierte Jahres-Auszeichnung verliehen.

Zur Aktion „Mein Ehrenamt”: Sie kennen auch eine Person aus der Region, deren ehrenamtliches Engagement einen Preis verdient hätte? Dann schlagen Sie sie über unser Bewerbungsformular vor. Hier finden Sie alles zur Aktion.

Auch aus Westmittelfranken können sich Projekte und Personen Hoffnungen auf den Engagementpreis 2026 machen. (Foto: DSEE/bundesfoto/Christina Czybik)
Auch aus Westmittelfranken können sich Projekte und Personen Hoffnungen auf den Engagementpreis 2026 machen. (Foto: DSEE/bundesfoto/Christina Czybik)
Auch aus Westmittelfranken können sich Projekte und Personen Hoffnungen auf den Engagementpreis 2026 machen. (Foto: DSEE/bundesfoto/Christina Czybik)

Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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