Dank stabiler Hochdruckwetterlage und kräftiger Sonnenunterstützung kannten die Temperaturen im März bislang nur einen Weg: den nach oben.
War der 1. März noch mit 4,6 Grad Celsius in Ansbach spätwinterlich unterkühlt, ging es trotz anhaltend frostiger Nächte mit Tiefstwerten von bis zu -6,4 Grad am 3. März bereits am vergangenen Donnerstag mit stolzen 16,8 Grad erstmals in diesem Jahr über die 15-Grad-Marke hinaus. Das war der drittwärmste 6. März seit Aufzeichnungsbeginn 1879; nur 1989 (mit 17,3 Grad) und 1959 (17,0 Grad) war es noch etwas milder.
Der vergangene Freitag schaffte dann mit 17,1 Grad einen neuen Tagesrekord und verwies den Wert von 1989 (16,9 Grad) auf den zweiten Rang. Während es am Samstag mit 16,9 Grad an der Wetterstation in Schalkhausen wieder nur für den zweiten Platz seit 1879 reichte (2013 waren es 17,2 Grad), sorgte die Sonne am Sonntag für sehr angenehme 17,9 Grad – er war damit um ein ganzes Grad wärmer als der Rekordwert aus dem Jahr 1991 (16,9 Grad). Spitzenreiter bleibt der 9. März 1961 mit 18,2 Grad. Auch die neue Woche startete am Montag mit 16,2 Grad mit einem Wert, der nur vom 10. März 2003 mit 16,9 Grad sowie 1961 mit 17,6 Grad übertroffen wird.
Fünf Tage in Folge (6. bis 10. März) mit Temperaturen auf Rekordniveau sind ein Novum in der Ansbacher Wetterhistorie in einer ersten Märzdekade. Die bisherigen Rekordserien stammen aus dem Jahr 1989 (mit zwei Tagen in Folge am 6. und 7. März) sowie 1961 (mit drei Tagen in Folge vom 6. bis 8. März).
Der wärmste Märztag seit 1879 wurde am 31. März 2017 mit 23,6 Grad verzeichnet, dahinter liegt der 28. März 1989 mit 23,4 Grad. Der früheste Termin in Ansbach, an dem die 20-Grad-Marke erstmals überschritten wurde, war der 16. März 2012 (21,9 Grad). Dieser Rekord wird heuer nicht geknackt: Es bleibt diese Woche in Mittelfranken unbeständig mit etwas Regen, die Temperaturen pendeln sich bei rund 15 Grad ein. Neue Rekorde sind vorerst nicht zu erwarten.