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Veröffentlicht am 28.05.2026 09:27, aktualisiert am 28.05.2026 10:42

Waldbrände in der Oberpfalz – Ministerin mahnt zur Vorsicht

Die Waldbrände sind nach Polizeiangaben unter Kontrolle, die Gefahr weiterer Feuer bleibt jedoch hoch. (Symbolbild) (Foto: Niklas Treppner/dpa)
Die Waldbrände sind nach Polizeiangaben unter Kontrolle, die Gefahr weiterer Feuer bleibt jedoch hoch. (Symbolbild) (Foto: Niklas Treppner/dpa)
Die Waldbrände sind nach Polizeiangaben unter Kontrolle, die Gefahr weiterer Feuer bleibt jedoch hoch. (Symbolbild) (Foto: Niklas Treppner/dpa)

In der Oberpfalz haben zwei Wälder gebrannt. Auf einer Fläche von etwa 12.000 Quadratmetern brannte es in Roding (Landkreis Cham) und auf etwa 6.000 Quadratmetern in Nittenau (Landkreis Schwandorf), wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Beide Waldbrände seien unter Kontrolle und es gebe keine Verletzten. Die Brandursache sei derzeit unklar, es gebe jedoch keine Hinweise auf Brandstiftung, so die Polizei.

Aktuell hohe Waldbrandgefahr in Bayern 

Derzeit besteht in großen Teilen Bayerns eine hohe Waldbrandgefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stuft derzeit weite Bereiche im Freistaat mit der zweithöchsten Stufe 4 ein. Betroffen sind insbesondere der Norden und die Mitte Bayerns, bis zum Samstag soll auch der Süden nahezu vollständig gefährdet sein. Danach erwarten die Meteorologen, dass die Gefahr wieder abnimmt.

Ministerin ruft Waldbesucher zur Vorsicht auf

Forstministerin Michaela Kaniber appellierte angesichts der Lage an alle Waldbesucherinnen und -besucher, weiterhin vorsichtig zu sein und kein Feuer im Wald zu machen. „In Bayerns Wäldern reicht derzeit ein einziger Funke aus, um innerhalb weniger Minuten aus trockener Natur einen Großeinsatz zu machen“, sagte die CSU-Politikerin. Deshalb zähle jetzt Vernunft mehr als Nachlässigkeit.

Auch heiße Fahrzeugteile wie Katalysatoren könnten trockenes Gras entzünden – Autos und Motorräder sollten daher nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Mit einer Entspannung rechnen Expertinnen und Experten erst nach ergiebigen Regenfällen.

© dpa-infocom, dpa:260528-930-139119/2


Von dpa
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