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Veröffentlicht am 19.04.2024 20:38

Wenn der Beruf Spaß macht, klappt es auch mit der Balance

Neben zahlreichen Infoständen gab es auch die Möglichkeit, Spiele auszuprobieren. Dabei war der „Heiße Draht“ bei den jungen Menschen sehr begehrt. (Foto: Luca Paul)
Neben zahlreichen Infoständen gab es auch die Möglichkeit, Spiele auszuprobieren. Dabei war der „Heiße Draht“ bei den jungen Menschen sehr begehrt. (Foto: Luca Paul)
Neben zahlreichen Infoständen gab es auch die Möglichkeit, Spiele auszuprobieren. Dabei war der „Heiße Draht“ bei den jungen Menschen sehr begehrt. (Foto: Luca Paul)

Ausbildung, Studium, duales Studium oder doch noch das Fachabitur? Viele Jugendliche wissen noch nicht, was sie nach dem Schulabschluss machen wollen. Beim Berufsinformationstag am Freitag hatten sie die Möglichkeit, das zu ändern. 88 Aussteller boten einen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Unternehmen.

Mit dem Spiel „Heißer Draht“ versucht die Firma Neuberger Gebäudeautomation, junge Menschen an ihren Stand zu locken – mit Erfolg. Zahlreiche Jugendliche bemühen sich, die Drahtöse über den wellenförmigen Draht zu führen, ohne ihn zu berühren. Und wenn sie schon mal da sind, informieren sie sich auch über das Unternehmen.


Wenn der Beruf Spaß macht, braucht man auch keine Balance finden.

Achim Schneider

Die IHK wiederum setzt auf einen Roboter, der über sämtliche Ausbildungsmöglichkeiten aufklärt. Und die Firma Baß Antriebstechnik präsentiert einen Tisch-Kicker, den Auszubildende im Rahmen eines Schulprojektes gebaut haben. Frisch vor Ort abgefüllte Schokolade gibt es dafür bei Ebalta. Generell haben sich die 88 Aussteller viel einfallen lassen, um ihre Botschaften an die jungen Besucher zu bringen.

Darauf, wie wichtig die Wahl des richtigen Berufs ist, weist zum Veranstaltungsauftakt Achim Schneider vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft hin – mit Blick auf die „Work-Life-Balance“. „Wenn der Beruf Spaß macht, braucht man auch keine Balance finden“, sagt er.

Zweiter Bürgermeister Dieter Kölle betont als Vertreter des Oberbürgermeisters, wie wertvoll der Berufsinformationstag als Entscheidungshilfe für viele junge Menschen sei. Diese hätten hier die Möglichkeit, direkt mit den jeweiligen Unternehmen ihrer Wahl zu sprechen. Der Nachmittag sei demnach eine „großartige Gelegenheit“. Im besten Fall würde dies zu einem „positiven Ergebnis“ hinsichtlich eines Ausbildungsplatzes führen, so Kölle.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig weist darauf hin, dass in Rothenburg und Umgebung viel in Ausbildung investiert werde. Ihm sei bewusst, dass das den jungen Menschen, aber auch den örtlichen Betrieben diene: „Die Nachfrage an Ausbildungsplätzen ist groß, aber auch das Angebot ist groß.“ Das ist zu sehen: 1745 Besucherinnen und Besucher kommen im Lauf der vier Stunden in die Mehrzweckhalle.

Auf dem Nachhauseweg haben sie viel Wissen und neue Informationen im Gepäck. Manche außerdem ein Päckchen Schokolade.


Luca Paul
Luca Paul
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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