WhatsApp: So kontrollieren Eltern Teen-Konten | FLZ.de | Stage

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 01.10.2026 12:39

WhatsApp: So kontrollieren Eltern Teen-Konten

Die neuen Kontrolloptionen sollen Eltern helfen, ihre jugendlichen Kinder zu unterstützen und zu schützen - ohne ihnen ständig über die Schulter schauen zu müssen. (Foto: Fabian Sommer/dpa)
Die neuen Kontrolloptionen sollen Eltern helfen, ihre jugendlichen Kinder zu unterstützen und zu schützen - ohne ihnen ständig über die Schulter schauen zu müssen. (Foto: Fabian Sommer/dpa)
Die neuen Kontrolloptionen sollen Eltern helfen, ihre jugendlichen Kinder zu unterstützen und zu schützen - ohne ihnen ständig über die Schulter schauen zu müssen. (Foto: Fabian Sommer/dpa)

WhatsApp hat neue Möglichkeiten angekündigt, mit denen Eltern ihre jugendlichen Kinder bei der Nutzung des Messengers beaufsichtigen können. Die Kontrolloptionen lassen sich mit bestehenden Konten von Jugendlichen ab 13 Jahren verknüpfen, wie der WhatsApp-Mutterkonzern Meta mitteilt.

Die Verknüpfung ist so konzipiert, dass Erziehungsberechtigte und Teens sie gemeinsam einrichten. Eltern können dann über ihr WhatsApp-Konto bestimmte Einstellungen und Aktivitäten des Teens kontrollieren.

Mitlesen oder mithören können Eltern aber nicht. Persönliche Nachrichten und Anrufe von Jugendlichen blieben bei aktiver Aufsicht durch die Kontrolloptionen ebenso privat wie Gruppennachrichten, betont Meta. 

Von Privatsphäre bis KI: Das können Eltern kontrollieren

Folgende Optionen sollen Eltern bekommen:

  • Verwalten der Privatsphäre-Einstellungen; also etwa festlegen, wer ihr Profilbild sehen oder sie zu Gruppen hinzufügen kann.
  • Erhalten von Benachrichtigen zu Gruppenaktivitäten ihrer Kinder; etwa wenn Jugendliche einer Gruppe beitreten, diese verlassen oder wenn eine Gruppe größer wird.
  • Einstellen, wie die Künstliche Intelligenz Meta AI genutzt werden darf; entweder „Ab 13 Jahren“ oder strenger mit „Eingeschränkte Inhalte“.
  • Entscheiden, wie Kanäle genutzt werden dürfen und welche Statusmeldungen für das Kind und andere sichtbar sind. 

Die Kontrolloptionen sollen laut Meta künftig noch ausgebaut und weiterentwickelt werden.

Strenger geht immer, Lockern nur mit PIN

Das Verwalten der Einstellungen bedarf grundsätzlich der Eingabe einer eigenen PIN, die natürlich nur die Eltern kennen sollen. Strengere Privatsphäre-Einstellungen dürfen Jugendliche jederzeit auch ohne PIN setzen. 

Das Lockern oder Aufheben bestehender Einstellungen ist hingegen ohne eine Freigabe der Eltern per PIN nicht möglich.

Wie man die Kontrolle einrichtet

Das Einrichten der Kontrolloptionen beginnt in den Konto-Einstellungen auf dem Telefon des Teenagers. Dort auf „Einstellungen/Kontrolloptionen für Eltern/Weiter“ gehen. Dann den Geburtstag des Kinds eingeben und das Alter bestätigen. Auf „Weiter“ tippen. Dann erscheint ein QR-Code, den Eltern mit dem eigenen Smartphone scannen müssen.

Dann auf den angezeigten Link tippen, um zu WhatsApp zu gelangen, bestätigen, dass man volljährig ist, die Eltern-PIN erstellen und den weiteren Anweisungen folgen. Ausführliche Informationen zu den neuen Kontrolloptionen finden sich auf den WhatsApp-Support-Seiten.

Bis die Kontrolloptionen auf allen Smartphones oder Tablets auftauchen, kann noch einige Zeit vergehen. Im Zweifel in den App-Stores prüfen, ob ein Update für WhatsApp verfügbar ist.

© dpa-infocom, dpa:261001-930-773725/1


Von dpa
north