Rund 1,5 Hektar ist das Areal an der B25 in Wilburgstetten groß, auf dem für die Rettungskräfte ein neues Einsatzzentrum sowie eine neue Grundschule entstehen sollen. Mit Blick auf die umfangreichen Veränderungen stellte Architektin Susanne Moser-Knoll im Gemeinderat die städtebauliche Rahmenplanung vor.
Das Areal befindet sich zwischen der Bundesstraße 25, der Weiltinger Straße und der Limesstraße. Der Frage „wo passt was hin“ hatte sich das Architekturbüro gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und Feuerwehrverantwortlichen aus Wilburgstetten und Greiselbach gestellt. Dabei flossen in die Überlegungen auch Belange des Staatlichen Bauamts und der Regierung von Mittelfranken ein.
Trotz des etwa 1,5 Hektar großen Geländes ergaben sich laut Bürgermeister Michael Sommer auch einige „Zwangspunkte“. So sollten das Gebäude der Gemeindebücherei und der Schulverwaltung wegen des guten Zustands erhalten bleiben. Überlegt werde der Umbau der Binninger-Kreuzung zum Kreisverkehr. Eine Bauverbotszone entlang der Bundesstraße schränkt an der süd-westlichen Grenze des Areals die Platzierung des 28 mal 18 Meter großen Einsatzgebäudes ein.
Eine separate Zu- und Ausfahrt für die Einsatzfahrzeuge sowie für die Privatfahrzeuge der Aktiven ist zur Weiltinger Straße geplant. Vorgesehen sind ein großer Übungshof für die Feuerwehr sowie Räumlichkeiten für die Rot-Kreuz-Bereitschaft. Diese seien mit dem BRK abgestimmt. Einziehen will die Feuerwehr, wie es in der Sitzung hieß, spätestens 2028.
Ab 2030 ist dann der Neubau der Grundschule geplant. Die Rahmenplanung soll bis zur nächsten Sitzung des Gemeinderats im September verfeinert werden.
Gegen die 33. Änderung des Regionalplans Region Westmittelfranken zur Windenergie bestanden seitens des Rates keine Einwände. Gespräche mit der Nachbargemeinde Wittelshofen für ein gemeinsames Bürgerwindradprojekt werden bei Bedarf geführt, sicherte Michael Sommer zu. Ein Auftrag für eine kommunale Wärmeplanung wurde an ein Institut aus Amberg vergeben.
An der Kläranlage Villersbronn muss eine Tauchwand erneuert und die Dichtigkeit nachgewiesen werden, weshalb der Vorklärteich geräumt werden muss. Bei positiven Ergebnissen kann das Wasserrecht bis Ende kommenden Jahres gewährt werden. Der Radweg entlang der Wittenbacher Straße nach Wittenbach wird wegen dringender anderer Bauprojekte in dieser Wahlperiode nicht mehr gebaut, antwortete der Bürgermeister auf Nachfrage von Gemeinderat Georg Friedrich.