Das Content-Managment-System Wordpress und das Packprogramm 7-Zip weisen gravierende Sicherheitslücken auf, über die Angreifer Webseiten übernehmen und Rechner kapern könnten. Anwenderinnen und Anwender sollten die Schwachstellen schnell über Updates schließen. Dazu ruft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf.
Besonders eilig ist es bei Wordpress. Hier werden die zwei vorhandenen, von Angreifern kombinierbaren Schwachstellen als kritisch eingestuft, weil sie bereits ausgenutzt werden. Wer eine Wordpress-Webseite betreibt oder betreut, die sich nicht automatisch aktualisiert, sollte sich bei der Benutzeroberfläche für die Seitenverwaltung (Admin-Dashboard) anmelden und dort unter Aktualisierungen das Update starten.
Sicher sind Wordpress-Versionen ab 6.9.5 beziehungsweise 7.0.2 oder größer. Anschließend lohnt sich ein Klick auf den Link „Automatische Aktualisierungen für alle neuen Versionen von Wordpress aktivieren“. Dann ist man künftig automatisch auf der sicheren Seite. Analog dazu sollte man unter „Plugins/Installierte Plugins“ jeweils „Automatische Updates“ für die diversen genutzten Erweiterungen einschalten.
Das Dateipackprogramm 7-Zip weist dagegen eine Schwachstelle mit hohem Risiko auf - wie zuletzt schon Ende Mai. Wer die Open-Source-Software auf dem Rechner nutzt, sollte das vom Entwickler bereitgestellte Sicherheitsupdate ebenfalls zeitnah installieren, um die Sicherheitslücke zu schließen, empfiehlt das BSI.
Sicher ist die Version 26.02 oder größer. Das Update kann über die offizielle 7-Zip-Seite heruntergeladen und installiert werden. Wer sich nicht sicher ist, welche Version auf dem Rechner läuft, kann dies im Menü des Programms „Hilfe/Über 7-Zip“ nachprüfen.
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