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Veröffentlicht am 10.07.2023 11:06

Zahlreiche Feldbrände im Landkreis Ansbach

Gut zwei Hektar groß ist die Fläche, die am Sonntagnachmittag zwischen Bortenberg und Dombühl brannte. (Foto: Gudrun Bayer)
Gut zwei Hektar groß ist die Fläche, die am Sonntagnachmittag zwischen Bortenberg und Dombühl brannte. (Foto: Gudrun Bayer)
Gut zwei Hektar groß ist die Fläche, die am Sonntagnachmittag zwischen Bortenberg und Dombühl brannte. (Foto: Gudrun Bayer)

Die Serie der Ackerbrände in der Region setzt sich fort. Im Kreis Ansbach rückten Feuerwehren und Landwirte am Wochenende gleich an mehreren Orten aus.

Am Sonntagnachmittag ab 14 Uhr waren die Feuerwehren Kloster Sulz, Dombühl, Dorfgütingen, Brunst und Weinberg mit rund 80 Feuerwehrleuten auf einer Fläche zwischen Dombühl und Bortenberg (Landkreis Ansbach) zugange. Die Löscharbeiten unterstützten Landwirte mit Schleppern, die Wasser aus Güllefässern ausbrachten.

Das betroffene Feld ist etwa zwei Hektar groß. Der Brand ging auch in ein Waldstück bei Dombühl über, konnte aber rasch gelöscht werden. Nach der Einschätzung der Polizei am Montag wurde er durch Funkenschlag eines Steins in einem Mähdrescher ausgelöst. Der Schaden liegt bei rund 5000 Euro.

Von weiteren Bränden im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Arbeiten auf trockenen Feldern berichtete außerdem die Polizeiinspektion Feuchtwangen. Demnach ist am Samstag bei Wieseth-Deffersdorf ein auf 70.000 Euro geschätzter Gesamtsachschaden vermutlich wegen eines um 11.30 Uhr aufgetretenen Defekts an einer Großballenpresse, die ein 28-Jähriger bediente, entstanden. Das Gerät sei in Brand geraten und die Flammen hätten auf das Feld übergegriffen, so die Beamten. Das Feuer hätten die Aktiven mehrerer Feuerwehren gelöscht.

Hitze entwickelte sich an kaputter Bremse

Ebenfalls am Samstag kam es gegen 12.50 Uhr bei Arbeiten mit einem Mähdrescher südwestlich von Wörnitz-Arzbach zu einem Flächenbrand. Als dessen Ursache nennt die Polizei einen Defekt an der Bremsanlage sowie die daraus resultierende Hitzeentwicklung.

Der 35-jährige Fahrzeugführer habe die Flammen allerdings schnell bemerkt und sie noch vor Eintreffen der Feuerwehr teils selbst eindämmen können. Schließlich hätten die Brandschützer sowie weitere Helfer eine größere Brandentwicklung verhindert und das Feuer abgelöscht.

Der Sachschaden liegt laut Polizei nach einer ersten Vermutung bei 2000 Euro.

Etliche Einsatzkräfte in Vorderbreitenthann

Am Sonntagnachmittag brannte auch zwischen dem Feuchtwanger Gemeindeteil Vorderbreitenthann und Windshofen ein Feld. Rund ein Hektar Fläche wurde hierbei zerstört. Ungefähr 70 Einsatzkräfte der umliegenden Ortswehren und der größeren Wehren aus Feuchtwangen, Aurach und Weinberg sowie dutzende Landwirte waren im Einsatz. Nach dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

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Brandursache war laut Auskunft der Feuchtwanger Polizei wohl ein Stein, der in den Mähdrescher geraten war. Der Schaden beträgt etwa 1500 Euro, rund ein Hektar Feld brannte ab.


Von Philipp Zimmermann, Jürgen Binder, Gudrun Bayer und Peter Zumach
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