Ganz zur Ruhe kommen Zecken mittlerweile zu keiner Jahreszeit mehr - aber mit den steigenden Temperaturen werden sie wieder aktiver. Daher ist im Frühling besondere Vorsicht geboten.
Auch Haustiere sind potenzielle Wirte für die Blutsauger. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten gibt Tipps, wie Hunde- und Katzenhalter ihre Lieblinge sicher durch die Zeckensaison bringen und Zecken richtig entfernen.
Zecken lauern in Wäldern, hohem Gras oder im Gebüsch. Auf dem Hund oder der Katze angekommen zieht es die Parasiten dann vor allem zu weichen, gut durchbluteten Körperstellen - etwa dem Lendenbereich oder den Ohren.
„Nach jedem Freilauf und jeder Gassi-Runde sollte man seinen Hund gründlich absuchen und auch Freigänger-Katzen sollten regelmäßig auf Zeckenbefall abgetastet werden“, rät Judith Förster, Heimtier-Expertin bei Vier Pfoten.
Die Blutsauger können gefährliche Krankheiten übertragen. Wer also eine Zecke auf seinem Tier entdeckt, sollte sie deshalb sofort entfernen. Wichtig: Nicht abwarten, bis sie vollgesogen von selbst abfällt.
Man braucht dafür Einweghandschuhe, eine Zeckenzange und etwas Fingerspitzengefühl. Judith Förster empfiehlt Pinzetten mit feinen Spitzen. Alternativ gehen auch Zeckenhaken, -karten oder -schlingen. Und so geht’s:
Nach dem Entfernen der Zecke sollte man die Stichstelle im Auge behalten. Bleibt die Haut gerötet oder entzündet sie sich, bringt man das Tier am besten zum Tierarzt oder zur Tierärztin, so Judith Förster. Das gilt vor allem, wenn Symptome auftreten wie Fieber, Mattigkeit oder geschwollene Lymphknoten.
Wer einem Zeckenstich bei Hund oder Katze vorbeugen will, sollte sich in einer Tierarztpraxis in puncto Zeckenschutz beraten lassen: „Denn nicht jedes Zecken-Präparat ist für jedes Tier geeignet“, sagt Judith Förster.
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