Zeitenwende bei Bayerns Ehrenzeichen für Auslandseinsätze | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 17.03.2026 13:56

Zeitenwende bei Bayerns Ehrenzeichen für Auslandseinsätze

Bei der Einführung des Ehrenzeichens des bayerischen Ministerpräsidenten für Auslandseinsätze 2021 herrschte wegen der Corona-Krise in Bayern noch Maskenpflicht. Nachdem sich die außenpolitische Lage seither massiv verändert hat, wird auch das Ehrenzeichen nun weiterentwickelt. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Bei der Einführung des Ehrenzeichens des bayerischen Ministerpräsidenten für Auslandseinsätze 2021 herrschte wegen der Corona-Krise in Bayern noch Maskenpflicht. Nachdem sich die außenpolitische Lage seither massiv verändert hat, wird auch das Ehrenzeichen nun weiterentwickelt. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Bei der Einführung des Ehrenzeichens des bayerischen Ministerpräsidenten für Auslandseinsätze 2021 herrschte wegen der Corona-Krise in Bayern noch Maskenpflicht. Nachdem sich die außenpolitische Lage seither massiv verändert hat, wird auch das Ehrenzeichen nun weiterentwickelt. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Das während der Corona-Pandemie 2021 eingeführte Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Auslandseinsatz erhält einen neuen Namen. Es soll künftig „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste um Frieden und Verteidigung“ heißen, teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts in München mit. 

Friedensfördernde und friedenssichernde Maßnahmen  

Hinter der Namensänderung steht laut Herrmann die sich geänderte außenpolitische Lage infolge der sogenannten Zeitenwende. „Das Ehrenzeichen soll friedensfördernde und friedenssichernde Maßnahmen im In- und Ausland sowie den gesamten Bereich der militärischen und nichtmilitärischen Verteidigung umfassen, darunter insbesondere auch die Leistungen zur Stärkung der Landes- und Bündnisverteidigung“, sagte Herrmann.

Neuer Fokus: Bündnis- und Heimatverteidigung 

Bei der Einführung habe der Fokus der Bundeswehr noch stärker auf klassischen Auslandseinsätzen im Zusammenhang mit UN-, Nato- und EU-Missionen gelegen. Nachdem die Bündnis- und Heimatverteidigung infolge des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine eine größere Bedeutung erfahren habe, solle das Ehrenzeichen entsprechend weiterentwickelt werden. 

Nicht nur Soldatinnen und Soldaten erhielten die Auszeichnung

Das Ehrenzeichen ist eine zivile Auszeichnung für Soldatinnen und Soldaten, aber auch Polizisten und andere Kräfte, die sich an Auslandseinsätzen beteiligt haben. „Das ist ein weiterer Beitrag Bayerns zur Stärkung und Unterstützung der Bundeswehr und eine vernünftige Fortentwicklung dieses Ehrenzeichens, das ja in den letzten vier Jahren schon häufig verliehen wurde an Soldatinnen und Soldaten, aber auch an Bundespolizisten und andere, die im Auslandseinsatz in ihren Dienst getan haben“, sagte Herrmann.

© dpa-infocom, dpa:260317-930-828100/1


Von dpa
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