Brot und Backwaren stehen ganz oben auf der Liste der weggeworfenen Lebensmittel. Das muss nicht sein, sagt Bettina Heuke von der Initiative „Zu gut für die Tonne“.
Schon beim Einkauf könne man planen: „Was habe ich noch zu Hause? Verbrauche ich das frisch gekaufte Brot wirklich?“, fragt die Expertin. Besser kauft man halbe oder ganze Laibe statt Brotscheiben, die schneller schimmeln können, rät sie.
Brot gehört nicht in den Kühlschrank, damit es frisch und knusprig bleibt. Vielmehr trocknet es dort schneller aus und verliert an Geschmack. Stattdessen sollte es bei Zimmertemperatur in einem Brotkasten liegen.
Hat man mehr Brot gekauft, als man verbrauchen kann, kann man es auch einfrieren. Tipp: am besten portionsweise in einzelnen Scheiben. Wenn der Hunger kommt, kann man sie direkt in den Toaster stecken, statt sie erst aufzutauen.
Sollten Reste dann doch einmal altbacken geworden sein: „Mit trockenem Brot kann man noch vieles machen“, sagt Bettina Heuke. „Sie können es etwa für Croûtons in der Suppe nutzen.“
Hier sind drei einfache und schnelle Rezepte der Initiative „Zu gut für die Tonne“ für altbackene Scheiben:
Wichtig: Brot mit Schimmelbefall gehört in den Müll. Schimmel zeigt sich als weiße bis grünliche Flecken. Auch wenn es nur einzelne Schimmelpunkte gibt: weg damit. Das Wurzelgeflecht vom Schimmelpilz sieht man nicht, es hat aber schon das Brot durchzogen.
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