Ammelbruch und Frimmersdorf gehen mit Respekt in die Bayernliga | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 08.10.2024 08:00

Ammelbruch und Frimmersdorf gehen mit Respekt in die Bayernliga

Johannes Früh führt die SG Ammelbruch an.  (Foto: Fritz Zinnecker)
Johannes Früh führt die SG Ammelbruch an. (Foto: Fritz Zinnecker)
Johannes Früh führt die SG Ammelbruch an. (Foto: Fritz Zinnecker)

Mit einem Auftritt beim Landkreisrivalen SV Lehrberg beginnt für die Schützengruppe Ammelbruch die allererste Saison in der Luftgewehr-Bayernliga. Mitaufsteiger SG Frimmersdorf hat das Debüt schon hinter sich.

In Bergrheinfeld musste sich der Neuling aus dem Schützengau Neustadt zweimal deutlich geschlagen geben. Dass der Meister der Mittelfrankenliga, der sich beim Aufstiegswettkampf im April gemeinsam mit Vizemeister Ammelbruch das Startrecht in der dritten Liga erkämpfte, seine Siegesserie nicht eben so würde fortsetzen können, war erwartet worden.

Frimmersdorf ahnt: Es wird schwer

„Wir genießen das jetzt, aber es wird schwer für uns, ganz klar“, sagt Christian Heubeck, der mit seiner Frau Miriam Heubeck und Jakob Heubeck den Kern des Teams bildet.

Neuzugänge gab es keine, wurden auch nicht aktiv gesucht. Der Klassenerhalt in der höheren Liga wäre schon ein Erfolg. Um den zu erreichen, wird sich die Frimmersdorfer Truppe steigern müssen. Gegen die BSG Bergrheinfeld und KPFSG Hilpoltstein schaffte nur die ehemalige Erstligaschützin Miriam Heubeck an Nummer eins jeweils einen Punktgewinn.

Wir schaffen das, glaubt man bei der SGA

Auch für die Ammelbrucher ist der Sprung in die Bayernliga der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte und der größte Erfolg in der Geschichte aller Vereine der Gemeinde Langfurth. Logisch, dass sich das Team dafür ins Goldene Buch eintragen durfte und genau die gleichen Sportler, die dort ihr Autogramm hinterließen, kämpfen ab Sonntag um den Klassenerhalt.

Die Aufstiegsmannschaft mit Johannes Früh an der Spitze, der im Nachwuchsbereich einst auf internationaler Ebene Erfolge sammelte, bleibt zusammen, es gab weder Abgänge noch Zugänge.

Die Mannschaft wird sich auch wieder selbst coachen und auf einen professionellen Trainer verzichten. Die in der Jugend vermittelten Techniken und die mittlerweile reichliche Wettkampfpraxis gepaart mit Selbstvertrauen und einer Portion Lockerheit soll weitere positive Resultate nach sich ziehen. Die Zuversicht ist groß: „Wir schaffen das!“, so der Tenor unter den Aktiven.

Der Meister gibt sich bescheiden

Sehr viel mehr Erfahrung in der Bayernliga hat der SV Lehrberg. Nach der Vizemeisterschaft 22/23 und der vom Titel gekrönten famosen Saison 23/24 geht die Truppe um Mannschaftsführerin Michaela Schmidt als Favorit in die neue Saison. Oder doch nicht? „Als Favorit sehe ich uns nicht, sondern eher im oberen Mittelfeld“, sagt Schmidt. Abgesehen von der jungen Arwen Josephine Petter tritt der SVL mit der Meistertruppe des Vorjahres an.

Die vier Wettkämpfe, die am Sonntag im Lehrberger Schützenhaus über die Bühne gehen (Wettkampfplan am Textende), werden im Internet übertragen.

Zu den drei westmittelfränkischen Teams im Feld gesellen sich die mittelfränkischen Rivalen SV Unterwurmbach und KPHSG Hilpoltstein.

Mit dem SV Faulbach (Kreis Miltenberg), der BSG Bergrheinfeld (Kreis Schweinfurt) und Hubertus Haibach (Kreis Aschaffenburg) wetteifern auch drei unterfränkische Teams um eine gute Platzierung in der Gruppe Nordwest.

Anders als Frimmersdorf und Lehrberg muss Ammelbruch beim Heimwettkampf ausweichen. Am 16. Februar empfängt die SG ihre Gäste in Oberschwaningen, da dort im Gegensatz zu Ammelbruch die in der Bayernliga vorgeschriebenen zehn Schießstände vorhanden sind.

1. Wettkampftag

SG Edelweiß Frimmersdorf – BSG Bergrheinfeld 1:4 (Miriam Heubeck – Sabrina Schneider 392:389, Jakob Heubeck – Kristin Hemmerich 377:393, Christian Heubeck – Anna Väth 377:391, Dietmar Schorr – Anette Schleier 366:374), Katrin Kaiser – Kimberly Höfler 372:382).

Frimmersdorf – KPFSG Hilpoltstein 1:4 (Miriam Heubeck – Anja Harrer 390:388, Jakob Heubeck – Tim Lehner 378:391, Christian Heubeck – Juliane Gersler 377:380, Dietmar Schorr – Moritz Bosch 366:381, Katrin Kaiser – Alisa Bosch 373:384).

Außerdem: Bergrheinfeld – Hubertus Haibach 2:3, Hilpoltstein – Haibach 2:3.

Sonntag, 13. Oktober, beim SV Lehrberg: Lehrberg – SV Unterwurmbach (10.15 Uhr), SG Ammelbruch – SV Faulbach (11.45), Unterwurmbach – Faulbach (14), Lehrberg – Ammelbruch (15.30).


Von Fritz Zinnecker und Alexander Keck
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