Die Bayernliga-Volleyballerinnen des TSV Ansbach II stehen neben dem TSV Zirndorf als zweiter Absteiger in die Landesliga fest. Mit 0:3 verloren die Ansbacherinnen zu Hause gegen den TV Fürth 1860.
Die Gäste konnten damit ihre Siegesserie fortsetzen. Von den ersten sieben Spielen hatten sie nur eines gewinnen können, während sie nun zuletzt in fünf Spielen viermal erfolgreich waren. Ansbach wiederum wäre mit einem Sieg im Rennen um den Relegationsplatz geblieben.
Der erste Satz begann sehr vielversprechend für den Gastgeber. Nach einem 4:7-Rückstand konnte sich Ansbach auf 17:13 absetzen. Der Angriff der Gäste lief nun fast nur noch über Diagonalspielerin Michaela Dutz, die während der Saison vom Zweitligisten TV Altdorf zu den Fürtherinnen gestoßen war.
Dutz nutzte eiskalt die Lücken im Ansbacher Block und ließ der Feldabwehr durch platziert geschmetterte Bälle kaum eine Chance. Der TSV ließ sich das Heft aus der Hand nehmen und verlor noch mit 20:25.
Im zweiten Abschnitt konnte Ansbach zwar nach einem 9:18-Rückstand noch einmal verkürzen, eine 17:25-Satzniederlage jedoch nicht mehr verhindern. Auch im dritten Durchgang war Fürth die tonangebende Mannschaft. Nach einer halbstündigen Pause wegen einer Verletzung einer Ansbacher Spielerin beim Spielstand von 8:12 war der Gastgeber besser im Spiel und konnte zum 18:18 ausgleichen.
Der TSV ging dann sogar 22:20 in Führung. Abstimmungsprobleme in der Annahme führten aber letztlich doch zu einem Satzgewinn der Fürtherinnen (22:25). Der TV 1860 hat damit auf alle Fälle die Relegation geschafft und könnte mit einem Sieg am letzten Spieltag zu Hause gegen den direkten Konkurrenten VG Bamberg sogar noch den direkten Klassenerhalt schaffen.
Ansbach hingegen steigt ab. Erfreulich waren immerhin die Leistungen der Nachwuchsspielerinnen Lara Baumann und Ateeqa Shamshad im Außenangriff sowie auch von Elena Hoherz, die sich als Zuspielerin problemlos in die Mannschaft integrierte.
TSV Ansbach II: Nicole Böhmländer, Christina Schwab, Lotta Reinsch, Elena Hoherz, Ateeqa Shamshad, Carolin Schäfer, Aljana Rutkowski, Coralie Pauli, Stefanie Mertel, Lara Baumann, Vera Marchegiani, Mila Engel, Julia Gaspert, Rosalie Laaß.