Es benötigt kein Benzin und lässt sich lediglich über Muskelkraft antreiben. Es bestärkt die eigene Fitness und kann dazu dienen, fernab von Stress und Hektik den Kopf frei zu bekommen. Beim nun erfolgten Startschuss zum Stadtradeln steht das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel im Mittelpunkt.
Ansbach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Kampagne, die CO2 einsparen und dafür werben soll, das Auto mal stehen zu lassen. Mitmachen kann, wer in der Stadt wohnt, arbeitet, zur Schule geht, studiert oder Mitglied in einem Verein ist. Bis zum Sonntag, 9. Juli, läuft noch die Aktion, bei der die geradelten Kilometer ausgewertet werden.
Ob die Strecken alleine oder in einer Gruppe absolviert werden, spielt keine Rolle. Es kann der tägliche Weg zur Arbeit sein, aber auch die Kilometer zum Bäcker um die Ecke werden dazugerechnet. Bürgermeisterin Elke Homm-Vogel wünschte den Teilnehmern zum Auftakt des Stadtradelns vor dem Stadthaus alles Gute und bedankte sich für ihr Engagement.
343 Radlerinnen und Radler sind bereits mit von der Partie, zudem gehen 38 Teams an den Start. Die Kampagne will laut Pressemitteilung der Stadt die Menschen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie das Thema Fahrradnutzung stärken. Während der gesamten Aktionszeit ist eine Anmeldung unter www.stadtradeln.de/ansbach möglich.
Die Bilanz des Vorjahres kann sich sehen lassen: Da wurden in Ansbach 112.935 Kilometer bei der Aktion geradelt und damit Kohlendioxid von mehr als 17 Tonnen eingespart.